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Besser ausruhen: Diese Schlaf-Apps können helfen

Erst kürzlich wurde die Uhr umgestellt. Schlaf-Apps für das Smartphone können unter anderem bei daraus resultierenden Schlafproblemen helfen.
Erst kürzlich wurde die Uhr umgestellt. Schlaf-Apps für das Smartphone können unter anderem bei daraus resultierenden Schlafproblemen helfen.
Foto: Martin Schutt / dpa
Viele Menschen kämpfen nicht nur aufgrund der Zeitumstellung mit Schlafproblemen. Helfen können in solchen Fällen Schlaftracker für das Smartphone, die wichtige Informationen liefern.

Die Zeitumstellung führte auch in diesem Jahr zu Diskussionen. Neben der Ausbeute an Tageslicht geht es dabei meistens um den Schlafrhythmus der Menschen. Während viele die eine Stunde ohne Auswirkungen verkraften, gibt es auch immer wieder Menschen, die aufgrund der Umstellung von anschließenden Schlafproblemen berichten. Schlaf-Apps können hier Abhilfe schaffen.

Wozu gibt es Schlaf-Apps überhaupt?

Ob bei der Zeitumstellung oder aus allgemeinem Interesse, die Unterstützung durch Schlaftracking-Apps kann viele nützliche Informationen liefern und bei gröberen Problemen möglicherweise auch den entscheidenden Tipp für einen erholsameren Schlaf liefern.

SleepBot ist am bekanntesten

Zu den etablierten Anwendungen unter den Schlaf-Apps gehört zweifelsohne SleepBot (zur Homepage). Die rund 20 Megabyte große Anwendung kümmert sich um eine Reihe von Aufgaben rund um den Schlaf. Hauptfunktion ist dabei selbstverständlich die Schlafüberwachung. Im Dashboard lässt sich dazu eine gewünschte Zeit einstellen, zu der man geweckt werden möchte. Danach muss das eigene Smartphone einfach unter dem Kopfkissen bzw. direkt daneben platziert werden. Je nach eingestellter Sensitivität wacht die Schlaf-App dann darüber, wie stark ich mich in der Nacht bewege. Jene Phasen, die durch ausgeprägte Bewegung unruhiger sind, werden beispielsweise als leichte Schlafphasen identifiziert.

Laut Theorie ist das Aufwachen in diesen Phasen am sanftesten, was das sprichwörtliche Aufstehen mit dem falschen Fuß vermeiden soll. SleepBot versteht die vom Nutzer eingestellte Weck-Zeit dabei als Richtwert. Je nach erkannter Schlafphase kann sich diese um bis zu 30 Minuten verschieben, um den Start in den Tag möglichst schonend zu gestalten.

Interessant und manchmal auch etwas gespenstisch ist das gleichzeitige Sound-Tracking der App. SleepBot zeichnet permanent Umgebungsgeräusche auf, um mögliche Lärmquellen identifizieren zu können. Schlafredner könne sich hier auch die Geschichten des eigenen Unterbewusstseins anhören. In verschiedene Grafiken lassen sich die gesammelten Daten über mehrere Tage oder Wochen genau auswerten.

Die Schlaf-App SleepBot ist kostenlos für iOS und Android verfügbar.

Pillow nützt auch bei Power-Naps

Ähnlich wie bei SleepBot dreht sich auch bei Pillow (zur Webseite) alles um die Überwachung und anschließende Verbesserung des eignen Schlafes. Die iOS-only App kommt mit einem sehr aufgeräumten, minimalistischen Design. Die Anwendung lässt sich sowohl auf iPhone als auch iPad installieren und erfasst ebenfalls Bewegung sowie Umgebungsgeräusche während der Nachtzeit. Pillow bietet im Vergleich mit SleepBot zusätzlich eine Exportfunktion an, um die erstellten Sound-Files einzeln exportieren zu können.

Außerdem unterstützt die Anwendung auch bei Power-Naps zwischendurch. Fällt das Mittagsschläfchen etwa zu lange aus, weckt die Schlaf-App rechtzeitig auf. Nach jedem Aufstehen kann mittels Logbuch festgehalten werden, wie erholsam der Schlaf war, um Störeinflüsse wie Straßenlärm besser analysieren zu können. Besitzer einer Apple Watch können die Smart-Watch für noch detailliertes Tracking durch Pillow nutzen. Dank des eingebauten Herzfrequenzmessers sollen Schlafphasen noch besser identifiziert werden können.

Pillow ist kostenlos für iOS verfügbar. Für 4,99€ kann die Premium-Version per In-App-Kauf aktiviert werden.

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Runtastic Sleep Better trackt den Schlaf minutengenau

Auch der Spezialist für Fitness Soft- und Hardware möchte mit einer eigenen Schlaf-App den Schlaf seiner Nutzer erholsamer gestalten. Selbstverständlich gehört auch bei Runtastic (mehr Infos) ein Schlafphasenwecker zur Grundausstattung. Neben dem Kopfpolster platziert übernimmt die Anwendung die Schlafüberwachung während der Nacht. Auf einer äußerst ausführlichen Übersichtseite können dann sämtliche gesammelte Daten studiert werden.

Sleep Better markiert dabei die unterschiedlichen Schlafphasen minutengenau und errechnet außerdem die Schlafeffizienz, die bei Bedarf Anreize zur Umstellung liefern soll. So lassen sich vor dem Schlafengehen unter anderen Faktoren wie Stress, Sport oder Kaffeekonsum festhalten, die bei der Analyse der Ruhephasen sowie von dabei auftretenden Problemen helfen soll.

Mit dem intergierten Traumtagebuch sollen positive oder negative Träume während der Nacht zur Analyse notiert und bewertet werden. Selbst die Mondphasen werden zur Verbesserung des Schlafverhaltens miteinbezogen.Hat man bereits andere Fitness-Apps von Runtastic in Benutzung, können diese nahtlos mit der Schlaf-App gekoppelt werden.

Runtastic Sleep Better ist kostenlos für iOS und Android verfügbar. Die Premium-Version kann für 1,99€ freigeschaltet werden.


Fazit

Die in den Appstores verfügbaren Schlaf-Apps verfolgen allesamt eine ähnliche Herangehensweise. Mit Hilfe Geräusch- und Bewegungsaufzeichnung versuchen die Apps unterschiedliche Schlafphasen zu erkennen und mögliche Störeinflüsse zu identifizieren. Die intelligenten Weckfunktionen versuchen vor allem das Aufstehen entspannter zu gestalten. Hundertprozentige Genauigkeit kann aber keine der Anwendungen liefern.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf futurezone.at.

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