Apps 

Creepy: Die Abgründe des Menschlichen in YouTubes Inkognito-Modus

Was verbirgt sich hinter dem Inkognito-Modus der YouTube-App?
Was verbirgt sich hinter dem Inkognito-Modus der YouTube-App?
Foto: imago/bonn-sequenz
Es ist geradezu schaurig, was YouTube für neue Nutzer bereithält. Einsicht in die abgründigen Video-Empfehlungen bekommt man unter anderem mit dem neuen Inkognito-Modus der Plattform.

Wolltet ihr schon immer einmal wissen, wie YouTube den Geschmack der User auf dem Smartphone einschätzt? Spoiler: Es ist keine schöne Erkenntnis.

YouTubes Video-Empfehlungen à la Jamba-Spar-Abo

In der Android-App kann jetzt der YouTube Inkognito-Modus aktiviert werden. Dazu tippt man rechts oben auf das Userbild und wählt „Inkognitomodus aktivieren“ aus. Dadurch surft man anonym auf YouTube. Angesehene Videos werden nicht im Verlauf gespeichert und werden auch nicht für die Berechnung der vorgeschlagenen Videos herangezogen.

Ein wenig schockierend sind YouTubes Standard-Video-Vorschläge, sobald man sich im Inkognito-Modus befindet. Das ist das, was YouTube Usern anzeigt, die zum ersten Mal auf der Plattform sind. Das Niveau der Videoclips ist in etwa auf der Höhe einer Werbung für ein Jamba-Sparabo. Das beginnt bei „AGLATAN SÜPER TÜRKÜ“, geht über „Wie Liebe Ausschaut Vor 30/Nach 30“ bis zu Andreas-Gabalier-Musikvideos. Dazwischen gibt es jede Menge Pranks, Brüste und VIDEOTITEL IN GROSSBUCHSTABEN.

Desktop-Alternative

Wer kein Android-Smartphone hat oder die Videocliphölle am PC besuchen will, kann im Browser den privaten Modus aktivieren und dann auf die Website von YouTube gehen. Viel Spaß beim Gruseln.

Zu den Kommentaren

Neueste Videos von futurezone in der Autoplay Video Playlist

Die neuesten Videos von futurezone und der FUNKE Zentralredaktion.

Neueste Videos von futurezone in der Autoplay Video Playlist

Beschreibung anzeigen