Das Unternehmen hinter der Messenger-App Telegram, die für iPhone, Android und Desktop-Computer verfügbar ist, hat das neue Reisepass-Feature „Telegram Passports“ zur Identifikation eingeführt.

Telegrams neue Funktion für sensible Daten

Im jüngsten Update ist eine Funktion enthalten, die es Usern erlaubt, ihre Papiere zur persönlichen Identifizierung innerhalb der Ende-zu-Ende-verschlüsselten Cloud des Messengers abzulegen. Auf diese kann anschließend jederzeit zugegriffen werden, um sie bei Bedarf mit Dritten zu teilen.

Die Idee dahinter ist es, Telegram-Nutzer das ständige Scannen der eigenen Papiere zu ersparen. Dem praktischen Gedanken gegenüber steht die beunruhigende Vorstellung, sensible Daten in der Cloud zu speichern und darauf zu vertrauen, dass sie dort sicher sind. Immerhin hat Telegram erst kürzlich demonstriert, dass Datensicherheit ein wichtiges Anliegen ist. So weigerte sich das Unternehmen vehement, der russischen Regierung auf Verlangen Entschlüsselungscodes für den Messenger zu übergeben.

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Persönliche Dokumente sollen sicher verschlüsselt sein

Laut Telegram sollen die Dokumente und persönlichen Daten ausreichend durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt sein, so wie Telegram-Chats bisher. Zusätzlich sind die Informationen durch ein Passwort geschützt, dass sich der User ausdenkt. Beim Teilen der Dokumente werden diese direkt an den Empfänger geschickt.

In Zukunft soll es Telegram Passports auch Unternehmen ermöglichen, die Verifizierung von Kunden zu vereinfachen.

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