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Instagram will Likes verbergen und deinen Stress reduzieren

Instagram will Likes verbergen, aber ist das wirklich sinnvoll?
Instagram will Likes verbergen, aber ist das wirklich sinnvoll?
Foto: iStock/amesy
Das soziale Netzwerk Instagram ist mitunter darauf bedacht, den Stress seiner Nutzer zu reduzieren. Daher soll die App künftig nicht länger die Zahl der Likes anzeigen.

Instagram ist nun schon seit Jahren eine der wesentlichen Instanzen in Sachen Social Media. Umso größer erscheint auch die Verantwortung der Plattform angesichts der psychischen Belastung, die häufig mit der starken Nutzung solcher Netzwerke einhergeht. Mitunter aus diesem Grund will Instagram Likes verbergen und dir somit eine Menge Druck und Stress nehmen. Doch ist das wirklich sinnvoll?

Instagram: Ist Likes verbergen denn nötig?

"Ab heute erweitern wir unseren Test für private Like-Count weltweit", heißt es in einem Instagram-Tweet vom 14. November. "Wenn du dich im Test befindest, wird die Gesamtzahl der Likes und Views für Fotos und Videos, die du im Feed gepostet hast, nicht mehr angezeigt, es sei denn, es handelt sich um deine eigenen."

Instagram bestätigte gegenüber Techcrunch, dass man einen derartigen Prototypen intern entwickle, einen öffentlichen Test gibt es aber bislang noch nicht. "Wir testen das derzeit noch nicht, aber wir suchen laufend nach Wegen, um den Druck auf Instagram zu reduzieren." Oftmals posten Nutzer Beiträge auf Instagram, löschen sie aber rasch wieder, weil diese zu wenige Likes bekommen haben.

"Die ersten Tests in Australien, Brasilien, Kanada, Irland, Italien, Japan und Neuseeland haben zwar positive Rückmeldungen gegeben, dies ist jedoch eine grundlegende Änderung für Instagram", heißt es in einem neuen Tweet. "Daher setzen wir unseren Test fort, um mehr von unserer globalen Community zu lernen."

Digital Detox gegen Druck auf Instagram

Laut Instagram-Gründer Kevin Systrom habe dieses Phänomen auch dazu beigetragen, die Entwicklung von Stories, die bekanntlich auf Likes und öffentliche Kommentare verzichten, zu beschleunigen. Auch Twitter experimentiert derzeit mit alternativen Designs, bei denen gewisse Metriken, wie die Zahl der Retweets, versteckt werden.

Instagram bietet seit einer Weile auch ein Dashboard an, in der man die in der App verbrachte Zeit abrufen und bei Bedarf Limits setzen kann. Sollte dir diese Maßnahme noch nicht als Stressminderung ausreichen, solltest du vielleicht einfach mal abschalten: So geht Digital Detox richtig. Auf diese Weise kannst du all dem Technostress entgehen, der dich umringt.

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