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WhatsApp stellt neue Mega-Funktion schon in zwei Ländern zur Verfügung

Noch 2019 kriegt dein WhatsApp diese neue Mega-Funktion
Mi, 19.06.2019, 14.44 Uhr

Noch 2019 kriegt dein WhatsApp diese neue Mega-Funktion

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Die Mega-Funktion wurde schon vor einigen Monaten angekündigt: Bald sollst du mit WhatsApp bezahlen können. Das ersten Länder dürfen den neuen Dienst bereits testen.

Mark Zuckerberg hat große Pläne mit WhatsApp. Nicht nur die Zusammenlegung mit Facebook und Instagram steht an. Die App soll zudem noch eine neue Funktion erhalten: Die Bezahlfunktion, mit der du mit WhatsApp bezahlen kannst. Nachdem sich in Indien die Zulassung verzögert, soll noch ein weiteres Land nachziehen. Kommt das zweite WeChat nun schneller als gedacht?

Mit WhatsApp bezahlen: Das zweite Land bekommt das Feature

Wie der Nachrichtendienst Reuters berichtet soll Indonesien mit dem neuen Feature ausgestattet werden. User sollen dort demnächst mit WhatsApp bezahlen können. Damit ist Indonesien das zweite Land nach Indien, das den Dienst anbietet. Allerdings verzögert sich die Zulassung in Indien noch, welches der größte Markt für den Messenger-Dienst ist.

Der Konzern will in Indonesien bis 2025 100 Milliarden Dollar (etwa 90 Milliarden Euro) Profit durch die Bezahlfunktion machen. In Indonesien sind die Verhandlungen im vollen Gange. Das Land ist relativ streng, was Vorschriften für digitale Bezahlmethoden angeht.

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Von Indien in die Welt: WhatsApp-Zahlungen bald in Europa

Mobile Payment, also Bezahlen mit dem Smartphone, ist auf dem Vormarsch. Mit Apple Pay und Google Pay haben die ersten großen Tech-Konzerne damit begonnen. Wusstest du, dass auch Mark Zuckerberg darüber nachdenkt, dich mit WhatsApp bezahlen zu lassen? Mit einem neuen Büro in London sollen bald 100 Mitarbeiter daran arbeiten, die Technologie mit Bezahl- und Überweisungsfunktionen auszubauen und in mehreren Ländern zu starten.

London sei als Sitz des WhatsApp-Bezahldienstes gewählt worden, weil ein Test des Angebots in Großbritannien erfolgreich verlaufen sei. Das ließ die Facebook-Tochter im Juni 2019 in der Financial Times verkünden. Außerdem ziehe die Stadt multikulturelle Arbeitskräfte aus der ganzen Welt an. Der Messenger sei dort deutlich beliebter als beispielsweise in den USA.

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Ähnlich wie PayPal

In Indien wiederum können Nutzer bereits seit vier Jahren mit WhatsApp bezahlen. Noch ein Grund für Zuckerberg, mit der App-Technologie zu expandieren. Laut Unternehmer.de soll das Feature in nur wenigen Schritten eingerichtet und nutzerfreundlich sein. Dabei werde man zunächst aufgefordert seine Handynummer zu bestätigen (das kennen wir ja schon von WhatsApp) und anschließend seine Bank auszuwählen. Der meist gut informierte Blog WABetaIinfo hatte das Interface des Setups veröffentlicht:

Es handelt sich um ein Echtzeit-Bezahlsystem, das ähnlich wie PayPal funktioniert. Der Geldbetrag wird direkt vom Bankkonto abgezogen und dem Empfänger in Echtzeit gutgeschrieben. So kannst du nicht nur Überweisungen an Freunde tätigen, sondern auch im Supermarkt an der Kasse bezahlen, wie du es auch von Apple oder Google Pay kennst.

"So einfach wie das Versenden eines Fotos"

Immerhin nutzen über 1,5 Milliarden Menschen den Messenger, der seit 2014 zur Facebook-Familie gehört. Ein für 2019 angekündigtes Ziel des Unternehmens ist es, "neue Erlebnisse zu schaffen", die das Leben der Nutzer verbessern, wie aus dem Börsenbericht vom Januar diesen Jahres zu entnehmen ist. Dazu zählt zweifelsohne eine Bezahlfunktion, die es Nutzern ermöglicht, ganz einfach mit der WhatsApp-App auf ihrem Handy in Supermärkten zu bezahlen oder wie bei PayPal Überweisungen an Freunde zu tätigen.

Der Bezahlservice soll in Europa noch 2019 an den Start gebracht werden, wie Zuckerberg auf der F8-Entwicklerkonferenz bestätigte. "Payment ist einer der Bereiche, den wir enorm vereinfachen können", sagte er. Ich glaube, das Überweisen von Geldbeträgen über das Smartphone wird irgendwann so einfach wie das Versenden eines Fotos sein".

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Ein zweites WeChat

Das Vorbild für die neue Bezahlfunktion von WhatsApp ist WeChat. Die App, entwickelt vom Tech-Konzern Tencent, regelt in China mittlerweile fast alles für ihre Nutzer, vom Messaging über Mobiles Bezahlen bis zum Buchen von Arztterminen und Gaming. Über eine Milliarde Nutzer sind bereits in der App angemeldet.

Das hat auch große Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes. Wie Internetworld berichtet, legen sich chinesische Online-Unternehmen mittlerweile zuerst ein WeChat-Profil an und dann erst eine Website. Kurzzeitig wurden WeChat-Profile sogar zu Personalausweisen. Daneben gibt es noch diese China-Apps, die du kennen solltest. Nicht nur mit WhatsApp sollst du bald bezahlen können, sondern auch mit Facebook.

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