Apps 

Mit WhatsApp bezahlen, das geht bald: Zuckerbergs drastische Schritte

Bald wirst du auch in Europa mit WhatsApp bezahlen können.
Bald wirst du auch in Europa mit WhatsApp bezahlen können.
Foto: iStock/stnazkul
Nutzer in Indien sind bisher die einzigen, die mit WhatsApp auch bezahlen können. Das wird aber nicht so bleiben. Zuckerberg setzt auf Expansion.

Mit WhatsApp wird in nächster Zeit so einiges passieren. Mark Zuckerberg plant, seine drei Großen zusammenzulegen: Facebook, WhatsApp und Instagram. Außerdem bekommen einige Smartphones keinen Messenger-Support mehr. Und dann ist da noch die Idee einer Bezahlfunktion. In Indien ist das bereits Gang und Gäbe. Sehr bald werden wir wohl auch in Europa mit WhatsApp bezahlen. Kommt das zweite WeChat nun schneller als gedacht?

Bestätigt: WhatsApp wird bald eingestellt – doch mit diesen Handys bist du safe

WhatsApp stellt seinen Support ein – zumindest auf einigen Handys. Hier erfährst du, mit welchen du auf der sicheren Seite bist und was du tun kannst, wenn du doch betroffen bist.
Bestätigt: WhatsApp wird bald eingestellt – doch mit diesen Handys bist du safe

Von Indien in die Welt: WhatsApp-Zahlungen bald in Europa

Mobile Payment, also Bezahlen mit dem Smartphone, ist auf dem Vormarsch. Mit Apple Pay und Google Pay haben die ersten großen Tech-Konzerne damit begonnen. Wusstest du, dass auch Mark Zuckerberg darüber nachdenkt, dich mit WhatsApp bezahlen zu lassen? Mit einem neuen Büro in London sollen bald 100 Mitarbeiter daran arbeiten, die Technologie mit Bezahl- und Überweisungsfunktionen auszubauen und in mehreren Ländern zu starten.

London sei als Sitz des WhatsApp-Bezahldienstes gewählt worden, weil ein Test des Angebots in Großbritannien erfolgreich verlaufen sei. Das ließ die Facebook-Tochter am Mittwoch in der Financial Times verkünden. Außerdem ziehe die Stadt multikulturelle Arbeitskräfte aus der ganzen Welt an. Der Messenger sei dort deutlich beliebter als beispielsweise in den USA. In Indien wiederum können Nutzer bereits seit vier Jahren mit WhatsApp bezahlen. Ein Grund für Zuckerberg, mit der App-Technologie zu expandieren.

"So einfach wie das Versenden eines Fotos"

Immerhin nutzen über 1,5 Milliarden Menschen den Messenger, der seit 2014 zur Facebook-Familie gehört. Ein für 2019 angekündigtes Ziel des Unternehmens ist es, "neue Erlebnisse zu schaffen", die das Leben der Nutzer verbessern, wie aus dem Börsenbericht vom Januar diesen Jahres zu entnehmen ist. Dazu zählt zweifelsohne eine Bezahlfunktion, die es Nutzern ermöglicht, ganz einfach mit der WhatsApp-App auf ihrem Handy in Supermärkten zu bezahlen oder wie bei PayPal Überweisungen an Freunde zu tätigen.

Der Bezahlservice soll in Europa noch 2019 an den Start gebracht werden, wie Zuckerberg auf der F8-Entwicklerkonferenz bestätigte. "Payment ist einer der Bereiche, den wir enorm vereinfachen können", sagte er. Ich glaube, das Überweisen von Geldbeträgen über das Smartphone wird irgendwann so einfach wie das Versenden eines Fotos sein".

Wem gehört WhatsApp?

Seit dem Verkauf an Facebook gab es ständig Streit zwischen Mark Zuckerberg und den WhatsApp-Entwicklern. So geht es mit dem Messenger-Dienst weiter.
Wem gehört WhatsApp?

Ein zweites WeChat

Das Vorbild für die neue Bezahlfunktion von WhatsApp ist WeChat. Die App, entwickelt vom Tech-Konzern Tencent, regelt in China mittlerweile fast alles für ihre Nutzer, vom Messaging über Mobiles Bezahlen bis zum Buchen von Arztterminen und Gaming. Über eine Milliarde Nutzer sind bereits in der App angemeldet.

Das hat auch große Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes. Wie Internetworld berichtet, legen sich chinesische Online-Unternehmen mittlerweile zuerst ein WeChat-Profil an und dann erst eine Website. Kurzzeitig wurden WeChat-Profile sogar zu Personalausweisen. Daneben gibt es noch diese China-Apps, die du kennen solltest.

Zu den Kommentaren

Neueste Videos auf futurezone.de

Die neuesten Videos von futurezone.

Neueste Videos auf futurezone.de

Beschreibung anzeigen