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Vorsicht vor WhatsApp: Ohne dieses Update bist du abhörbar

Eine kritische WhatsApp-Sicherheitslücke macht dich abhörbar.
Eine kritische WhatsApp-Sicherheitslücke macht dich abhörbar.
Foto: imago/photothek
Facebook rät WhatsApp-Nutzern zu einem schnellen Update des Messengers. Handys aller Hersteller sind von dem Hackerangriff betroffen.

Wie Heise berichtet, hat eine WhatsApp-Sicherheitslücke dazu geführt, dass Angreifer den Messenger mit Spionagesoftware infiltrieren können, ohne dass du es merkst. Ein Update auf die aktuellste Version der Anwendung soll für Hilfe sorgen. Ansonsten läufst du Gefahr, ohne dein Wissen und deine Zustimmung überwacht zu werden.

WhatsApp-Update laut Facebook dringend notwendig

Aufgrund der Schwachstelle sei es Unbefugten möglich, aus der Ferne Zugriff auf dein Endgerät zu erlangen. Allein durch einen Anruf ließe sich Spionagesoftware auf Handys und andere Geräte schleusen, selbst wenn du den Anruf nicht entgegennimmst. Der Fall ist so ernst, dass selbst Facebook allen Nutzern zu einem sofortigen WhatsApp-Update rät.

Facebook empfiehlt dringend, manuell nach WhatsApp-Updates zu suchen:

  • Apple App Store auf iPhone
  • Google Play auf Android-Geräten
  • Microsoft Store auf Windows Phones
  • Galaxy App Store auf Tizen-Smartphones

Welche Handys sind von der WhatsApp-Sicherheitslücke betroffen?

Alle Geräte, auf denen WhatsApp oder WhatsApp Business installiert sind, egal ob Android-Handys, iOS-Geräte, Windows-Smartphones oder Tizen-Telefone, können durch die Spionagesoftware ausgehorcht werden. Rein theoretisch betrifft das Problem damit 1,5 Milliarden Nutzer weltweit.

Bin ich Opfer der WhatsApp-Spionage?

Gegenwärtig ist laut The Guardian noch nicht bekannt, wie viele Personen von der WhatsApp-Sicherheitslücke tatsächlich betroffen sind. Hast du keine WhatsApp-Anrufe bekommen oder welche von unbekannter Herkunft verpasst, wurdest du hächstwahrscheinlich bisher nicht angegriffen.

Wer steckt hinter der WhatsApp-Sicherheitslücke?

Hinter dem Hackerangriff steht laut New York Times (via Heise) womöglich die israelische Firma NSO, die die Spyware programmiert haben soll. Durch Angriffe auf einen kanadischen Menschenrechtsanwalt, der an verschiedenen Fällen gegen NSO beteiligt ist, sei der WhatsApp-Hack aufgefallen. Er hatte mehrere verpasste WhatsApp-Anrufe bemerkt, die angeblich von norwegischen Anschlüssen stammten.

NSO weist indes alle Vorwürfe von sich. Man lizensiere die Software nur an Regierungen und wähle selbst keinerlei Zeile aus.

Es gibt übrigens weitere WhatsApp-Sicherheitslücken, vor denen du dich in Acht nehmen solltest.

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