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Es hagelt harte Kritik für WhatsApp: Insider plaudert aus dem Nähkästchen

Mi, 19.06.2019, 14.44 Uhr

Noch 2019 kriegt dein WhatsApp diese neue Mega-Funktion

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WhatsApp ist mittlerweile ein fester Bestandteil in unserem Alltag. Doch hinter den Kulissen scheint nicht alles rund zu laufen. Ein Insider packt aus.

Jetzt hagelt es ordentlich Kritik für WhatsApp. Immer wieder passt der Messenger-Dienst seine App mit neuen Features an und versucht die Wünsche der User dadurch zu erfüllen. Doch ein Insider hält die Entwicklung von WhatsApp für rückläufig. Die Entwickler seien insgesamt viel zu langsam, wenn es darum ginge, neue Funktionen zu kreieren.

WhatsApp in der Kritk: Das steckt dahinter

In der Kritik des Blogs WABetainInfo kommt WhatsApp gar nicht gut weg. Besonderer Kritikpunkt: In vielen Bereichen sei der Messenger-Dienst immer noch auf dem Stand von 2014. Die WhatsApp-Entwickler seien langsam in der Implementierung neuer Features. An einem aktuellen Beispiel wird diese Aussage festgemacht. So soll eine neue Funktion schon in drei Monaten fertig sein, wird aber erst in neun Monaten in der Beta-Version erscheinen.

WhatsApp Survival-Guide: Alle WhatsApp Tricks auf einen Blick

Doch es hagelt noch mehr Kritik für WhatsApp:

  • Bilder werden beim Versenden komprimiert. Es gibt keine alternative Option, um die Bilder in der Originalauflösung zu versenden.
  • Sprachnachrichten können nicht weiter angehört werden, wenn man den Chat verlässt.
  • Versendete Nachrichten können nach dem Versenden nicht noch einmal bearbeitet werden.
  • Fotos und Videos, die in Gruppenchats verschickt werden, werden automatisch heruntergeladen. Das sollten User abstellen können.
  • Das Limit des Datenversands ist unbegründet. Dateien über 100 Megabyte können nicht verschickt werden.
  • Die Privatsphäre-Einstellung müsste aktualisiert werden, sodass man Stories und Profilbilder nur für bestimmte Kontakte sichtbar machen kann.
  • Profilbilder anderer Kontakte können nicht gespeichert werden.
  • Der Dark Mode lässt noch immer auf sich warten.
  • Für ein Backup sind mindestens 2,05 Gigabyte freier Speicher notwendig, auch wenn das Backup kleiner ist.

Bisher keine Stellungnahme von WhatsApp

Der Blog startete eine Umfrage auf Twitter, um sich bei den Usern umzuhören, ob die Unzufriedenheit sich dort widerspiegelt. 77 Prozent gaben an, dass sie mit der Entwicklung des Messenger-Dienstes nicht zufrieden sind.

WhatsApp wird mit einigen Kritikpunkten konfrontiert, hat sich aber bisher nicht dazu geäußert. Obwohl es einiges gibt, woran die Entwickler der App arbeiten müssten, ist eins zumindest sicher: Ab nächstem Jahr wird Werbung auf WhatsApp ausgespielt. Für WABetainInfo sind die Prioritäten definitiv falsch gelegt.

Im WhatsApp-Update-Tracker bist du immer über die neusten Features des Messenger-Dienstes informiert. Mit den WhatsApp-Tricks holst du noch mehr aus der App heraus.

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