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WhatsApp wird sich bald auffällig verändern

Mi, 26.06.2019, 12.09 Uhr

WhatsApp: Die besten Tipps und Tricks für deinen Messenger

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Facebooks Mark Zuckerberg will sowohl WhatsApp als auch den Dienst Instagram einem offensichtlichen Wandel unterziehen.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat Großes vor mit seinen angekauften Diensten Instagram und WhatsApp: ein neuer Name für die Apps soll es künftig eindeutiger machen, dass beide Dienste zum Facebook-Imperium gehören.

Instagram und WhatsApp: So sehen die neuen Namen aus

Laut einem Bericht von The Information wurden Mitarbeiter beider Dienste bereits darüberinformiert, dass sich die Namen von WhatsApp und Instagram in Zukunft ändern werden.

Die Namen der Dienste sollen demnach bald auf „WhatsApp from Facebook“ und „Instagram from Facebook“ erweitert werden und sowohl in den Anwendungen als auch in den jeweiligen Stores greifen. Ein Sprecher bestätigte den geplanten Schritt und erklärte, man wolle eindeutiger kommunizieren, welche Produkte und Services Teil von Facebook sind.

Facebook hatte Instagram im Jahr 2012 für rund eine Milliarde Dollar (849,40 Mio. Euro) gekauft. Der genaue Preis ist schwer festzumachen, da ein großer Teil davon in Aktien beglichen wurde - deren Kurs danach erst absackte und inzwischen viel höher ist. WhatsApp kostete den Konzern mit 19 Milliarden Dollar deutlich mehr. Sowohl die Gründer der Foto-App als auch die WhatsApp-Gründer haben Facebook mittlerweile verlassen.

Facebook hält User dank WhatsApp

Für Facebook waren die Übernahmen äußerst erfolgreich. So kann man dank der beiden Dienste nach wie vor bei jungen Usern punkten, die dem ursprünglichen Online-Netzwerk von Facebook zunehmend den Rücken kehren. Ob WhatsApps neuer Name auch dabei helfen kann, das soziale Netzwerk bei diesen wieder populärer zu machen, ist fraglich. Immerhin bringt Zuckerberg WhatsApp und Instagram damit auch stärker mit den Datenskandalen in Verbindung, für die Facebook mittlerweile berüchtigt ist

Die Zukäufe könnten dem Unternehmen rund um Mark Zuckerberg künftig außerdem noch Ärger bringen. So wurde am Freitag bekannt, dass US-amerikanische Behörden prüfen, ob man durch die Übernahmen den Wettbewerb unterdrücken wollte. Das berichtete das Wall Street Journal.

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