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Schlechte News für WhatsApp: Diese kostenlose App ist jetzt die Nummer 1

Eine kostenlose App hat WhatsApp vom Download-Thron gekickt.
Eine kostenlose App hat WhatsApp vom Download-Thron gekickt.
Foto: iStock/filadendron
WhatsApp war lange die Nummer 1 in den deutschen Download-Charts. Doch damit ist jetzt Schluss. Eine kostenlose App ist viel beliebter – und spart sogar Geld.

Lange Zeit konnte sich WhatsApp den ersten Platz in den deutschen Charts der am meisten heruntergeladenen Apps sichern. Langsam aber sicher machen dem Messenger andere Apps Konkurrenz. Erst stieß eine McDonald's-App den App-König vom Thron, jetzt hat sich eine kostenlose App namens "Too Good To Go" den Platz an der Spitze erkämpft. Das zeigt auch einen gesellschaftlichen Trend auf.

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Kostenlose App stößt WhatsApp vom Thron: Das ist "Too Good To Go"

Deutsche Smartphone-Nutzer haben es mit ihren Downloads im Apple App Store und Google Play Store entschieden: Der erste Platz in den Charts gehört jetzt nicht mehr dem Messenger WhatsApp, sondern "Too Good To Go". Die kostenlose App wird extrem gut bewertet, denn sie tut Gutes und spart auch noch Geld.

Schon seit einiger Zeit ist sie in aller Munde, besonders in Großstädten, in denen das Thema Lebensmittelverschwendung präsenter ist als in ländlichen Gegenden. "Too Good To Go" hat es sich zum Ziel gesetzt, genau diese Vergeudung von Nahrung zu bekämpfen. Das finden viele Nutzer gut. So viele, dass derzeit keine App häufiger heruntergeladen wird als diese.

Was kann "Too Good To Go"?

Die kostenlose App ist für iOS und Android verfügbar. Im App Store liegt ihre Bewertung bei 4,9 Sternen, außergewöhnlich bei ganzen 23.000 Rezensionen. Die Downloads von Android- und iOS-Geräten zusammengenommen, wurde sie bereits 1,3 Millionen Mal heruntergeladen.

Das Prinzip: Wer sie installiert, muss ein Konto anlegen und der App einige Zugriffsrechte gewähren, sonst funktioniert das Ganze nicht. Schließlich muss sie auf die GPS-Daten ihrer Nutzer zurückgreifen. Anhand dieser Daten werden dann Orte wie Restaurants, Café, Supermärkte oder Hotels vorgeschlagen, an denen überschüssige Lebensmittel verkauft werden, die ansonsten weggeschmissen werden würden – und das zu äußerst fairen Preisen.

Direkt neben der genauen Adresse steht auch gleich der Preis, die Anzahl der abzugebenden Portionen und die mögliche Abholzeit. Gezahlt wird bei Bestellung in der App. Laut Focus lag der Durchschnittspreis in Stichproben niemals über fünf Euro.

"Too Good To Go": Der Erfolg passt zum Trend

Kein Wunder also, dass die kostenlose App die Download-Charts im Nu bis zur Spitze erklommen und sogar WhatsApp überholt hat. Den Nutzern bietet sie klare Vorteile:

  • Sie ist kostenlos.
  • Sie ist einfach zu bedienen.
  • Mit ihr kann man Geld sparen und
  • auch noch etwas Gutes dabei tun.

Schließlich werden rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weltweit weggeworfen, eine enorme Zahl. Am Erfolg von "Too Good To Go" ist also auch ein Trend abzulesen. Besonders in Städten ist Nachhaltigkeit ein großes Thema, die kostenlose App ist eine der mittlerweile zahlreichen digitalen Anwendungen, die ihm Rechnung trägt.

Auf Nachhaltigkeit zu achten und dabei auch noch zu sparen, ist nicht immer einfach. Dafür gibt es "Too Good To Go" und andere Apps zum Geldsparen in den App Stores. Noch einfacher ist es, mit Apps Geld zu verdienen. Kennst du schon diese Umwelt-Apps? Jüngst übrigens konnte diese App WhatsApp vom Download-Charts-Thron kicken.

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