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Wegen "verdächtiger" Gruppennamen: WhatsApp sperrt Nutzerkonten

WhatsApp: Die besten Tipps und Tricks für deinen Messenger
Mi, 26.06.2019, 12.09 Uhr

WhatsApp: Die besten Tipps und Tricks für deinen Messenger

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Offenbar solltest du vorsichtig bei der Benennung von WhatsApp-Gruppen sein. Ein falscher Name kann nämlich dazu führen, dass dein Konto gesperrt wird.

WhatsApp gehört für die meisten Menschen in Deutschland wohl zum digitalen Alltag. Egal, ob privat oder beruflich – der Messenger ist allgegenwärtig. Gerade die Gruppenchats machen es einfach, gemeinsame Veranstaltungen zu planen. Doch bei der Wahl des WhatsApp-Gruppennamen solltest du aufpassen. "Verdächtige" Worte könnten sonst schnell dazu führen, dass dein Nutzerkonto bei WhatsApp gesperrt wird – und das dauerhaft.

WhatsApp-Gruppennamen machen Ärger – das steckt dahinter

Das berichtet der für gewöhnlich gut informierte Blog WABetaInfo. So beschweren sich aktuell zahlreiche WhatsApp-Nutzer in Netz, dass ihnen das Konto gesperrt worden sei. Zur Zeit scheinen mehr und mehr Nutzer von WhatsApp ausgesperrt zu werden, weil der WhatsApp-Gruppenname "verdächtig" klingt. Übereinstimmend wird von zahlreichen Usern geschildert, dass das eigene Benutzerkonto gesperrt worden sei, nachdem der Name einer WhatsApp-Gruppe geändert worden ist.

Der neue Name der Gruppe schien Worte zu enthalten, die einen illegalen Zweck der Gruppe nahelegten. Die Nutzungsbedingungen des Messengers sind in solchen Fällen eindeutig – das Konto der betreffenden Nutzer wird gesperrt. All das läuft vollkommen automatisch ab, die Nutzer haben keinerlei Möglichkeit Einspruch gegen die Sperrung zu erheben. Auch ist die erneute Freigabe des Accounts im Nachgang nicht mehr möglich. Das heißt konkret: Willst du WhatsApp auch weiterhin nutzen können, musst du dir wohl eine neue Handynummer zulegen.

WhatsApp will Missbrauch unterbinden

Wie T-Online schreibt, habe es sich in allen Fällen um große Gruppen gehandelt, in denen mehr als 100 Mitglieder aktiv waren. Krass: Allen Mitgliedern wurde nach der Änderung des WhatsApp-Gruppennamen das Konto gesperrt. Dies hängt, so wird vermutet, wahrscheinlich mit einem Algorithmus zusammen den WhatsApp einsetzt, um Gruppennamen nach bestimmten Begriffen zu durchsuchen. Ein solches Vorgehen ergibt aus Sicht von WhatsApp durchaus Sinn – so soll verhindert werden, dass der Messenger zu illegalen Zwecken missbraucht wird.

Die einzelnen Nachrichten in den Gruppen sind verschlüsselt und somit auch durch WhatsApp nicht lesbar. Um die WhatsApp-Gruppen dennoch sicherer zu machen, werden die Gruppennamen analysiert – und sobald bestimmte Schlüsselworte darin auftauschen, gesperrt. Ein Mechanismus, den sich einige Witzbolde nun offensichtlich zunutze gemacht haben – und damit wohl für einigen Ärger gesorgt haben dürften.

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Wenn du in diesem Jahr keine langweiligen Postkarten versenden willst, verschicke Weihnachtsgrüße über WhatsApp. Übrigens: Mit diesem Trick lassen sich WhatsApp-Nachrichten auch noch Tage später löschen.

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