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Gefahr durch Messenger: Ausgerechnet diese Android-Apps spionieren dich aus – lösch sie

Bösartige Apps und Spionage
Mo, 27.05.2019, 12.37 Uhr

Bösartige Apps und Spionage

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Auch bei äußerst bekannten Android-Apps solltest du Vorsichtig sein. Manche Messenger-Dienste besitzen nämlich auch nach Jahren noch gefährliche Schwachstellen.

Sicherheitsexperten alarmieren, dass selbst populäre und bekannte Anwendungen im Google Play Store auch nach Jahren immer noch gefährlich werden können. Darunter seien auch beliebte Messenger-Dienste, die kritische Sicherheitslücken aufwiesen. Diese Android-Apps solltest du löschen, wenn du nicht Gefahr laufen willst, ausspioniert zu werden.

Android-Apps löschen: Diese Messenger-Dienste könnten gefährlich werden

Das Erschreckende: Unter den genannten und potenziell gefährlichen Android-Apps, die es zu löschen gilt, befinden sich mindestens zwei populäre Messenger-Dienste, die auch hierzulande seit Jahren von unzähligen Usern genutzt und herunter geladen werden. Aber auch Shopping-Apps und Musik- sowie Transfer-App, deren Download bereits milliardenfach getätig wurde, gehören dazu:

  • Facebook-App
  • Instagram
  • WeChat
  • Messenger
  • AliExpress
  • TuneIn
  • ShareIt

Diese Anwendungen sollen Experten des Cybersicherheitsunternehmens Check Point zufolge auch heute noch auf veraltete Bibliotheken zurückgreifen, die schon vor Jahren als kritisch eingestuft wurden. Insgesamt trifft dies im Google Play Store wohl auf mehr als 800 Android-Apps zu, die du löschen solltest.

Das macht die Messenger-Dienste so schädlich

Zwar wurden die dazugehörigen Sicherheitslücken der betroffenen Bibliotheken schon 2014, 2015 und 2016 offengelegt, App-Entwickler müssten im Kampf gegen immer neue Schwachstellen jedoch stark priorisieren, welche Anwendungen zuerst gefixt würden. Aus diesem Grund seien selbst die neuen Versionen der genannten und bekannten Messenger-Dienste und Anwendungen weiterhin mit veralteten Bibliotheken verknüpft. Diese sind entweder Teil der jeweiligen App selbst oder es handelt sich um extern geteilte Code-Bibliotheken, die von den Anwendungen zur Ausführung spezieller Features genutzt werden.

Im Fall der Facebook-App heißt es Techspot zufolge von Seiten des Mutterkonzerns, dass solche Sicherheitslücken für Hacker nutzlos wären. Grund dafür sei die Art, wie die Facebook-App kodiert ist. Google soll die aufgedeckten Schwachstellen jedoch gegenwärtig untersuchen und versuchen, Entwickler dazu zu drängen, diese schnellstmöglich zu beheben. Die betroffenen Android-Apps zu löschen, kann für dich die schnellstmögliche Zwischenlösung sein, solltet du nicht Gefahr laufen wollen, ausspioniert zu werden.

Auch diese Android-Apps solltest du löschen

Darüber hinaus gibt es aber noch einige andere Anwendungen, die sehr bedenklich sein können. Neben den genannten Messenger-Diensten wie der Facebook-App wird auch ein beliebtes WhatsApp-Zubehör als Spionage-Tool mißbraucht. Aber auch bei zahlreichen weiteren, vermeintlich harmlosen Anwendungen kann es sich um Spionage-Apps handeln.

Die Facebook-App ist übrigens doppelt gefährlich, denn sie öffnet auch heimlich die Kamera im Hintergrund, wenn du sie nutzt.

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