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Zu viel des Guten: Diese Apps belagern Nutzer mit Push-Nachrichten

Push-Nachrichten können nützlich sein. Doch sind sie es nicht in jedem Fall.
Push-Nachrichten können nützlich sein. Doch sind sie es nicht in jedem Fall.
Foto: iStock.com/oatawa
Push-Nachrichten können einen nicht unwesentlichen Mehrwert liefern. Google und Microsoft scheinen nun jedoch eine Schwelle übertreten zu haben.

Push-Nachrichten sind eigentlich gedacht, dich beispielsweise über die aktuelle Nachrichtenlage, neue Benachrichtigungen im Messenger oder die anstehenden Updates einer App auf dem Laufenden zu halten. Sie erfüllen damit eine wichtige Aufgabe, können jedoch ebenso zu Überdruss führen, wenn ihre Menge nicht in Zaum gehalten wird. Nutzer der Apps Microsoft Teams und Google Hangouts mussten dies zuletzt am eigenen Leib erfahren.

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Push-Nachrichten: Was ist hier schiefgelaufen?

Diverse Nutzer der beiden Videokonferenz- und Instant-Messaging-Dienste wurden am Donnerstag regelrecht mit Push-Nachrichten überflutet. Bei ihnen handelte es sich augenscheinlich um Test-Benachrichtigungen, die jedoch bald durch Menge und Schreibweise Argwohn weckten. Betitelt mit "FCM Messagess" mit der Unterzeile "Test Notificationsss!!!!" werden mittlerweile von den verantwortlichen Unternehmen geprüft.

"Wir untersuchen ein Problem, bei dem Benutzer Test-Benachrichtigungen auf ihren mobilen Geräten erhalten", schreibt etwa der offizielle Microsoft-Account für Updates auf Twitter. "Weitere Aktualisierungen werden unter der SI TM221041 in Ihrem Admin-Center zur Verfügung gestellt." Eine Gefahr geht nicht von den Push-Nachrichten aus, du kannst sie also einfach ignorieren.

Google wiederum steht derweil darüber hinaus wegen einer weiteren Meldung in der Kritik. Scheinbar können nämlich nicht mal Mitarbeiter des Konzerns die Googles Privatsphäre-Einstellungen durchschauen.