Apps 

Neue Warnung vor Whatsapp-Spionage sollte Nutzer beunruhigen

Deine Whatsapp-Sicherheit ist ständig in Gefahr. Das belegt eine neue Studie aus Deutschland.
Deine Whatsapp-Sicherheit ist ständig in Gefahr. Das belegt eine neue Studie aus Deutschland.
Foto: iStock.com/fizkes
Die Whatsapp-Sicherheit wird immer wieder von Datenschützern kritisiert. Jetzt sieht eine Studie die Privatsphäre von mehr als einer Milliarde Nutzer bedroht durch problemlos mögliche Daten-Angriffe.

De Whatsapp-Sicherheit ist schon seit Jahren ein heikles Thema unter Datenschützern. Den ersten Schritt zur riskanten Offenlegung deiner Daten über Messenger wie Whatsapp, Viber, Telegram und andere machst du schon in dem Momente, wenn du den Zugriff auf dein persönliches Handy-Adressbuch gewährst. Die Verbindungen, die dann Hacker in deinem sozialen Umfeld ziehen können durch einen Crawling-Angriff ist einfach gemachte Spionage und wahres Gold wert für all jene, die aus der Datenflut Profit zu schlagen wissen.

WhatsApp-Nachrichten kommen nicht an? Das ist die Lösung
WhatsApp-Nachrichten kommen nicht an? Das ist die Lösung

Whatsapp-Sicherheit: So gingen die Forscher vor

Das Team aus Wissenschaftlern der Universität Würzburg und der Technischen Universität Darmstadt warnt in ihrer bereits online verfügbar gestellten, englischsprachigen Untersuchung vor Crawling-Angriffen, die nicht nur die Whatsapp-Sicherheit gefährden würden. Alle Messenger-Anwendungen dieser Art seien in Gefahr, da der Zugriff in den meisten Fällen problemlos möglich sei. Für die Studie fragten die Forscher wahllos ausgewählte, zehn Prozent aller Mobilfunknummern in den USA für WhatsApp und 100 Prozent für den Messenger Signal ab

Dabei war es den Forschern der Würzburger Secure Software Systems Group und der Darmstädter Cryptography and Privacy Engineering Group möglich, ganz einfach die persönlichen Informationen und Metadaten von Nutzern wie Profilbilder, persönliche Angaben, Statustexte und den Zeitpunkt der letzten Online-Aktivität einzusehen. Dies sei nur möglich, weil die Standardeinstellungen für die Privatsphäre bei den Messenger-Anwendungen kein ausreichender Schutz sein. Diese Einstellungen werden von den meisten Nutzern auch nicht angepasst. So ist auch keine Whatsapp-Sicherheit gegeben.

Wissenschaftler warnen vor zu vielen öffentlich zugängliche Daten

In der neuen Studie ist nachzulesen, dass 50 Prozent aller WhatsApp-Nutzer in den USA ein öffentliches Profilbild und 90 Prozent zudem einen öffentlichen Status haben. Das ist für die Forscher einsehbar, weil diese Daten nicht lokal auf dem Smartphone gespeichert werden, sondern auf dem leicht zu knackenden Server des Anbieters.

Das ist der erste Schritt für Überwacher, Verhaltensmuster und die meist frequentierten Orte des Nutzers herauszulesen und ihm womöglich aufzulauern. Darum laute die dringende Bitte der Forscher, die Datenschutz-Einstellungen in Messengern sofort zu überprüfen und auf maximalen Datenschutz hin anzupassen. Nur so ist eine Whatsapp-Sicherheit gewährleistet.

Messenger-Anwendungen wie Whatsapp sind ein beliebtes Ziel von Hackern. So lasen in einem Fall jahrelang Angreifer auf Whatsapp und Telegram mit. Diese Whatsapp-Einstellungen solltest du daher unbedingt beachten. Das hat es um die neue Whatsapp-Funktion rund um ablaufende Medien auf sich.

Neueste Videos auf futurezone.de

Neueste Videos auf futurezone.de

Beschreibung anzeigen