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Längst überfällige Neuerungen: Corona-App wird überarbeitet

Die Corona-App soll einige wichtige Neuerungen erhalten.
Die Corona-App soll einige wichtige Neuerungen erhalten.
Foto: pexels
Um der Herrschenden Pandemie entgegenzuwirken wollen sich nun zwei Unternehmen der Corona-App annehmen.

Seit Mitte Juni stellt die deutsche Bundesregierung ihre Corona-App in den Stores für Android und iOS zur Verfügung. Mehr als 21 Millionen Mal wurde die Anwendung seitdem heruntergeladen, scheint bislang allerdings nur bedingt ihren Zweck zu erfüllen. Zwei Unternehmen wollen sich der Sache annehmen und die App zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verbessern.

So funktioniert die Corona-App
So funktioniert die Corona-App

Corona-App: Telekom und SAP wollen mitmischen

Während eine Vielzahl der in Deutschland lebenden Menschen die Corona-App bereits installiert hat, mangelt es derzeit doch an Meldung. So nutzen nur vergleichsweise wenige Nutzer ihren vollen Funktionsumfang und vernachlässigen etwa das Versenden von Warnungen, wenn sie sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert haben.

Ein "zahnloser Tiger" sei sie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zufolge und selbst Ute Teichert, Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes bezeichnete sie als nur wenig hilfreich. Während die einen nach einer verpflichtenden Installation der Corona-App rufen, wollen die Telekom und der Softwarekonzern SAP die Situation anders klären.

Unter Berufung auf vertrauliche Pläne der beiden Unternehmen berichtet Business Insider (via RND), die Anwendung solle bis März 2021 maßgeblich überarbeitet werden. Infolgedessen sollen etwa Nutzer mit positiven Testergebnissen mehrmals dazu aufgefordert werden, ihre Befunde anonym zu teilen. Ein Kontakttagebuch und häufigerer Datenabgleich seien nur zwei der weiteren Funktionen, die die Corona-App schon bald erreichen könnten.

Coronavirus: Impfstoffe sind auf dem Weg

Während einige der neuen Funktionen für die Corona-App schon Ende November erscheinen sollen, könnte der Corona-Impfstoff von BioNTech noch 2020 freigegeben werden. Auch ein Mittel aus dem Hause CureVac ist bereits auf dem Weg. Zwar befinden sich auch entsprechende Medikamente zur Behandlung in Arbeit, doch ist der präventive Schutz vor dem Erreger weitaus wichtiger. So warnte die WHO erst jüngst wieder vor den Langzeitfolgen des Coronavirus.

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