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Telegram-Messenger: Eine Änderung steht in der App bevor

Es stehen Änderungen im Telegram-Messenger an.
Es stehen Änderungen im Telegram-Messenger an.
Foto: imago images / ZUMA Wire
Besonders in den letzten Tagen ist der Telegram-Messenger stark gewachsen. Doch schon Ende 2020 kündigte Gründer Pawel Durow wegen des großen Wachstums Änderungen in der App an.

Der Telegram-Messenger scheint neben anderen Diensten wie Signal und Threema stark gewachsen zu sein, nachdem WhatsApp seine aktualisierten Nutzungsbedingungen verkündet hat. Doch offenbar verzeichnete Telegram schon davor einen Wachstum, welcher Gründer Pawel Durow dazu bewog, Änderungen in der App vorzunehmen.

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Telegram-Messenger: Diese Änderungen stehen an

Telegram verzeichnet derzeit mehr als 500 Millionen Downloads und offenbar steigen durch die wachsende Anzahl an Nutzerinnen und Nutzern auch die Betriebskosten. Ende Dezember 2020 gab Pawel Durow daher bekannt, dass es im Telegram-Messenger Änderungen geben wird: Ab 2022 soll in der App Werbung geschaltet werden.

Bislang habe der Telegram-Gründer die Ausgaben seines Unternehmens aus eigenen Ersparnissen bezahlt. "Mit seinem derzeitigen Wachstum ist Telegram jedoch auf dem richtigen Weg, Milliarden von Nutzern zu erreichen und angemessene Finanzmittel zu benötigen. Wenn ein Technologieprojekt diese Größenordnung erreicht, gibt es normalerweise zwei Möglichkeiten: Geld verdienen, um die Kosten zu decken, oder das Unternehmen verkaufen", erklärt Pawel Durow.

Wo wird die Werbung angezeigt?

Da er den Telegram-Messenger, anders als die WhatsApp-Gründer, keinesfalls an ein größeres Unternehmen verkaufen wolle, entschied sich Pawel Durow für Werbung. Diese soll es jedoch nicht in den privaten Chats zu sehen sein. "Wir halten es für eine schlechte Idee, Anzeigen in privaten 1-zu-1-Chats oder Gruppenchats zu schalten. Die Kommunikation zwischen Menschen sollte frei von Werbung jeglicher Art sein", so der Telegram-Gründer. Lediglich größere Channel sollen mit Werbung ausgestattet werden.

Pawel Durow betont in seiner Mitteilung außerdem, dass der Telegram-Messenger für private Nutzerinnern und Nutzer weiterhin kostenlos und werbefrei bleiben wird. Dennoch gibt es einige Gründe, Telegram zu löschen. Entscheidest du dich dennoch für den Dienst, so kannst du deine Nutzung möglicherweise erweitern, indem du Kanälen folgst. So findest du Telegram-Kanäle.

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