Erst vor wenigen Tagen, genauer am 15. Mai 2021, sind WhatsApps AGB in ihrer aktualisierten Version auch für die deutsche Nutzerschaft verpflichtend geworden. Zwar musst du ihnen deshalb noch nicht zustimmen, langfristig drohen dir allerdings starke Beschränkungen der Funktionen und am Ende sogar die komplette Kontosperrung, wenn du nicht einwilligst. Wie ernst es der Messenger damit meint, könnten einige längst spüren, denn das WhatsApp-Backup soll als eines der ersten Features nicht mehr so funktionieren wie es mal war.

Nein zu den WhatsApp-AGB? Dann droht dir das

Wie ComputerBild und inzwischen auch andere Medien schon kurz nach dem Inkrafttreten der aktualisierten WhatsApp-AGB berichtet haben, ist mit dem WhatsApp-Backup die erste Funktion des Messengers von unbequemen Limitationen betroffen. Wer den neuen Richtlinien nämlich noch nicht zugestimmt hat, aber seine Messenger-Daten wie gewohnt sichern möchte, bekommt demnach Probleme.

Im Detail, so zeigt ein mittlerweile verbreiteter Screenshot, erhalten die ersten WhatsApp-AGB-Verweigerer anscheinend schon seit dem 16. Mai, also nur einen Tag nach der offiziellen Umsetzung, eine rotmarkierte Fehlermeldung, wenn sie versuchen, ein WhatsApp-Backup vorzunehmen.

Darin heißt es „Backup konnte nicht abgeschlossen werden. Tippe, um WhatsApp die Berechtigung zu gewähren, auf Google Drive zu sichern“. Was damit gemeint ist, dürfte ziemlich klar sein: Stimme den neuen Richtlinien zu und du hast kein Problem beim Datensichern mehr. Wer sich weiterhin entzieht, kann also vorerst nur noch lokale WhatsApp-Backups vornehmen.

Nach dem WhatsApp-Backup: Diese Funktionen werden auch gesperrt

Was als nächstes droht, hat den größten Effekt auf Nutzer:innen, denn es führt am Ende zur Kontolöschung. Der Zugriff auf deine Chatliste wird in den kommenden Wochen verweigert, solltest du die WhatsApp-AGB weiterhin nicht akzeptieren. Du bist dann zwar weiterhin in der Lage, Video- und Sprachanrufe anzunehmen, auf Textnachrichten kannst du dagegen nur noch reagieren, wenn du Benachrichtigungen eingeschaltet hast.

Das Problem: Ohne Zugang zur Chatliste und dortige Aktivitäten gilt dein Konto als inaktiv und WhatsApp löscht solche Profile nach 120 Tagen. Stimmst du also nicht zu, wirst du indirekt rausgeworfen. Der Messenger betont nämlich, es würden keine Konten gelöscht, nur weil jemand die neuen Richtlinien nicht angenommen hat.

Aktuelle WhatsApp-News

Nachdem die WhatsApp-AGB nun durchgesetzt sind, wird die Frage nach geeigneten WhatsApp-Alternativen für viele Nutzer und Nutzerinnen akuter. Zum Glück gibt es einige Messenger, die du verwenden kannst. Gegen Telegram sprechen allerdings gleich 7 Gründe. Lohnen kann sich ein Wechsel generell aber schon. Was genau passiert, wenn du den WhatsApp-AGB nicht zustimmst, ist zumindest inzwischen klar.

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