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WhatsApp-Alternative Telegram soll teilweise kostenpflichtig werden

Telegram scheint ein Bezahl-Modell zu planen. Ein Hinweis in der Beta-Version für das iPhone zeigt welche Features dich erwarten.

In der neuen Beta-Version von Telegram versteckt sich ein Hinweis auf Funktionen, die künftig mit einer Art Premium-Variante für die Nutzerinnen und Nutzer zugänglich gemacht wird.

Premium-Dienst für Telegram noch nicht offiziell angekündigt

Hast du dir als iPhone-User die neue Beta-Version 8.7.2 für die WhatsApp-Alternative Telegram genau angeschaut? Dort verstecken sich Hinweise auf ein künftiges Bezahl-Angebot für die Kommunikations-App. Bisher ist nur bekannt, dass es exklusive Emojis und Sticker für Premium-Kunden geben soll, wie der Standard erklärt. Mit dieser Idee liebäugle der Telegram-Gründer Pavel Durov wohl schon seit 2021.

Bis auf die Hinweise in der Beta hat der Konzern aber noch nichts Konkretes verlauten lassen. Preise für das sogenannte Telegram Premium oder weitere Features sind noch nicht bekannt. Allerdings sollen besagte exklusive Chatreaktionen nur von Usern zu sehen sein, die auf das kostenpflichtige Modell setzen. Sendet dir also künftig jemand einen exklusiven Emoji über Telegram, aber du selber hast keinen Premium-Zugang, erhältst du anstelle der Chatreaktion eine Aufforderung auch Teil des Bezahl-Modells zu werden.

Werbung beim Chatten gibt es schon eine Weile

Mit diesem Bezahl-Modell könnte sich die App ein zweites Standbein für Einnahmen aufbauen. Seit November 2021 gibt es in öffentlichen Kanälen auf Telegram Werbeanzeigen, wie etwa Spiegel seinerzeit berichtete. Davon sind jedoch nur Kanäle betroffen, die mehr als 1.000 Mitglieder aufweisen. In privaten Einzelchats oder Gruppen kommuniziert man nach wie vor werbefrei.

Die angedeutete Premium-Version hingegen zielt auf das Verwenden der Emojis in ebenjenen kleineren Chats ab. Es wird spekuliert, dass Telegram Premium erst für Apple-User kommen würde, Android würde nachgelagert werden. Ob weitere Features zu erwarten sind, ist noch unklar.

Quelle: der Standard, Spiegel

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