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Portemonnaie vergessen? So bezahlst du mit deinem Handy

Google Pay vs. PayPal: Die Vor- und Nachteile der Bezahldienste

Google Pay vs. PayPal: Die Vor- und Nachteile der Bezahldienste

Google Pay und PayPal zählen zu den beliebtesten Bezahldiensten online. Bei beiden Anbietern genießt man schnelle und sichere Abwicklungen seiner Zahlungen. Hier kommen die Vor- und Nachteile ...

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Artikel von: Carla Hermel
Besonders durch die Pandemie ist der Wunsch nach digitalen Zahlungsmethoden immens in die Höhe gestiegen. Wir zeigen dir, wie du nun auch ganz einfach mit dem Handy bezahlst.

Das Bezahlen mit dem Handy ist mittlerweile mit fast allen Geräten möglich. Doch wie funktioniert das und was gibt es zu beachten? Hier findest du alles auf einen Blick.

Erfüllt mein Handy die technischen Voraussetzungen?

Für das Bezahlen mit dem Handy braucht es eine Technologie, die sich NFC nennt. NFC steht für Near-Field-Communication und bedeutet, dass das Gerät nur wenige Zentimeter von dem Lesegerät entfernt sein muss, um eine Zahlung zu ermöglichen. Diese Technologie ist auch den meisten neueren EC- und Kreditkarten enthalten und an dem gängigen WLAN-Symbol zu erkennen, funktioniert aber je nach App auch häufig ohne Internetverbindung.

Nahezu alle neueren Geräte verfügen über die Funktion. Bei Android-Geräten kannst du das überprüfen, indem du nach „NFC“ in den Einstellungen suchst. Bei Apple-Smartphones ist ein NFC-Chip ab dem iPhone 6 in jedem Modell enthalten.

Wo kann ich mit dem Handy bezahlen?

Mittlerweile ist die Zahlung mit dem Handy weitverbreitet. In den meisten Läden, in denen Kartenzahlung möglich ist, ist auch eine Zahlung per Mobilgerät akzeptiert.

Je nach Anbieter variieren die Optionen zur kontaktlosen Bezahlung per Smartphone. Das liegt daran, dass die verschiedenen Dienstleister nicht jede Art von Kredit- oder EC-Karte annehmen. Die Listen der jeweiligen Banken sind sehr lang, deshalb geben wir dir hier einen kurzen Überblick.

Apple-Pay

Insgesamt zählt Apple 62 Banken auf, mit denen eine Zahlung per Apple-Pay funktioniert. Darunter sind unter anderem die Deutsche Bank, Commerzbank, Sparda-Bank, die Landesbank Berlin oder die Sparkasse. Auch Klarna ist in der Liste aufgezählt. Dazu musst du ganz einfach die Wallet-App auf deinem iPhone öffnen und deine Kreditkarte hinzufügen.

Google-Pay

Auch mit Google-Pay ist die Nutzung sehr einfach. Dazu musst du dir die Google-Pay-App herunterladen und auch hier deine Karte hinzufügen. Dabei kannst du auch dein PayPal- oder Klarna-Konto hinterlegen. Die bekanntesten Banken sind hier die Sparkasse, Commerzbank, die ING Bank oder die Consorsbank. Google-Pay arbeitet in Deutschland mit insgesamt 36 Banken zusammen, um eine Zahlung via App zu ermöglich.

Eine Vielzahl an Anbietern für das Bezahlen mit dem Handy

In Deutschland haben unter anderem auch Samsung, die Sparkasse, Telekom und Vodafone ihre eigenen Bezahl-Apps, sogar Edeka und Netto sind mittlerweile auf diesen Zug aufgestiegen. Die Auswahl ist riesig und wird in Zukunft wahrscheinlich noch weiterwachsen. Eine der beliebtesten Apps ist boon, da du hier ein Startguthaben von 5€ zum Testen der App erhältst.

Wie sicher ist das Ganze?

Die Sicherheit deiner Daten bei der Zahlung mit dem Smartphone hängt definitiv von der jeweiligen App ab. Im schlimmsten Fall wird dein Kaufverhalten von deinem Zahlungsdienstleister analysiert und an Dritte weitergegeben, um die dir angezeigte Werbung zu personalisieren. Das wird dir aber beim Herunterladen der App immer mitgeteilt, also ist ein gründliches Lesen der Datenschutzordnung bzw. der Nutzungsbedingungen zu empfehlen.

Besonders die Datenschutzrichtlinien von Google und Apple werden oft kritisiert und unter die Lupe genommen.

Quellen: Redaktionsnetzwerk Deutschland, Verbraucherzentrale

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