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Windows 11: Auf eine Art solltest du es keinesfalls installieren

Auf älteren Geräten könnte Windows 11 zu Problemen führen.
Auf älteren Geräten könnte Windows 11 zu Problemen führen.
Foto: Sashkinw/Getty, Icons8 [M] via Canva.com
Artikel von: Philipp Rall
Mit Windows 11 will Microsoft einige wesentliche Verbesserungen herbeiführen. Allerdings bringt das neue Betriebssystem auch Risiken mit sich.

Im Oktober 2021 will Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 11 veröffentlichen. Obwohl das entsprechende Insider-Programm schon seit einiger Zeit läuft, ist die Software bislang aber noch nicht bombensicher. Mit einem wesentlichen Problem dürfen jene Nutzer:innen rechnen, die nicht mittels Windows 10 auf den Nachfolger upgraden, sondern diesen mittels einer ISO-Datei installieren.

Windows-Insider-Programm: So kannst du es testen
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Windows 11: Auch ältere PCs dürfen es laden

Mit der Veröffentlichung seiner neuen Software trifft Microsoft einige Vorsichtsmaßnahmen. Diese äußern sich mitunter im Upgrade-Prozess von Windows 10 auf Windows 11. Will heißen: Wenn du versuchst, deinen Rechner zu Updaten, prüft Microsoft zunächst, ob dieser auch die entsprechenden Hardware-Voraussetzungen erfüllt. Tut er das nicht, kannst du auch das gewünschte Upgrade nicht durchführen.

Installierst du Windows 11 allerdings manuell, also etwa mittels einer ISO-Datei, greift dieser Mechanismus nicht. Das bedeutet, dass du das neue Betriebssystem auch auf Computern installieren kannst, die mindestens über einen Zwei-Kern-Prozessor, vier Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und 64 GB Speicherkapazität verfügen.

Microsoft riskiert Hintertüren

"Windows 11 legt die Messlatte für die Sicherheit höher, indem es Hardware voraussetzt, die Schutzfunktionen wie Windows Hello, Geräteverschlüsselung, virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS), hypervisor-geschützte Code-Integrität (HVCI) und Secure Boot aktivieren kann", schreibt Microsoft. Aus der Option auf ein manuelles Upgrade ergibt sich aber ein nicht unwesentliches Risiko.

So sollen jene Versionen des Betriebssystems, die mit Hilfe einer ISO-Datei geladen werden, bestimmte Sicherheitsupdates nicht erhalten. Auch Treiber-Updates könnten davon betroffen sein, berichtet The Verge unter Berufung auf Microsoft. Noch weit riskanter wird es aber, wenn du versuchst, eine inoffizielle Windows 11-Version zu laden.

Der Entwickler selbst stellt folgendes klar: "Geräte, die auf Windows 11 aktualisiert werden, befinden sich in einem unterstützten und zuverlässigen Zustand. Durch die Wahl von CPUs, die das neue Windows-Treibermodell übernommen haben und von unseren OEM- und Silizium-Partnern unterstützt werden, die eine 99,8 %ige Absturzfreiheit erreichen."

Quelle: Microsoft, The Verge

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