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Neue Rücksendebestimmung macht Amazon kundenfreundlicher

Kunden können jetzt leichter Produkte bei Amazon umtauschen.
Kunden können jetzt leichter Produkte bei Amazon umtauschen.
Foto: Amazon
Der Online-Shop vereinheitlicht die Umtauschregelungen für Händler. Kunden beklagten in der Vergangenheit die Unübersichtlichkeit der Retour-Bestimmungen

Der E-Commercer hat alles im Angebot: Lebensgroße Plastik-Dinosaurier, die neueste Technik und bald auch frische Lebensmittel. Gefällt das bestellte Produkt mal doch nicht, kann es einfach innerhalb von 30 Tagen kostenfrei zurückgeschickt werden.

Händler reglementierten Retour-Bestimmungen selbst

Doch so leicht war es nicht bei jedem Kauf. Kaufte der Kunde bei einem Marketplace-Händler, waren die Rücksendebestimmungen nicht direkt offensichtlich. Jeder Anbieter konnte eigene Regelungen aufstellen und schnell war der Käufer verwirrt: Galt nur das gesetzlich vorgeschriebene Rückgaberecht von 14 Tagen oder bot der Verkäufer eine längere Frist an? Wer übernahm das Porto der Rücksendung?

Neue verbindliche Verordnung für alle Dritt-Händler ab dem 19. April in Kraft

Deswegen stellt Amazon neue, verpflichtende Retour-Regelungen auf:

  • Jedes Produkt kann innerhalb von 30 Tagen ohne Grund zurückgesendet werden.
  • Kostet der Einkauf mehr als 40 Euro und wird spätestens 14 Tage nach der Lieferung retourniert, ist der Rückversand für den Kunden kostenlos.
  • Schuhe, Kleidungen und Handtaschen können unabhängig vom Warenwert auch 30 Tage nach dem Kauf, ohne Portokosten zurückgeschickt werden.
  • Alle Artikel, die zwischen dem 1. November und 31. Dezember gekauft werden, können bis zum 31. Januar des Folgejahres umgetauscht werden. Unpassende Weihnachtsgeschenke müssen dann nicht ungenutzt in der Ecke verstauben.
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Bremsprobleme: Tesla ruft zehntausende Autos zurück

Bereits im vergangenen Jahr musste Tesla einige seiner Fahrzeuge zurückrufen.
Bereits im vergangenen Jahr musste Tesla einige seiner Fahrzeuge zurückrufen.
Foto: imago

Tesla beordert weltweit 53.000 seiner Elektrofahrzeuge zurück in die Werkstätten. Unfälle habe es aber nicht gegeben.

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