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Merkel: Deutscher Mittelstand muss Big Data klug nutzen

Kanzlerin Angela Merkel auf dem Digitalgipfel 2017 in Ludwigshafen
Kanzlerin Angela Merkel auf dem Digitalgipfel 2017 in Ludwigshafen
Foto: imago
Große Datenmengen müssen als Teil des Produktentwicklungsprozesses von Unternehmen nutzbar gemacht werden, so die Bundeskanzlerin auf dem Digitalgipfel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Unternehmen in Deutschland aufgerufen, die Verfügbarkeit von großen Datenmengen für die Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen zu nutzen. Im Gesundheitswesen wie in anderen Bereichen werde es "große neue Wertschöpfungsmöglichkeiten" geben, sagte die Regierungschefin am Dienstag auf dem Digitalgipfel in Ludwigshafen. Diese müssten vom Mittelstand auch klug genutzt werden. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass Anbieter von großen Plattformen "die Wertschöpfungskette anknabbern". Zu solchen Anbietern gehören große Internet-Unternehmen in den USA wie Google und Facebook.

Bei Big Data darf Datenschutz nicht außer Acht gelassen werden

Bei der Entwicklung von sogenannten Big-Data-Anwendungen müsse stets der Datenschutz beachtet werden, sagte Merkel. Wenn die neue Datenschutzverordnung der EU im Frühjahr 2018 in Kraft trete, sei eine "Informationsoffensive" nötig, "um zu zeigen, welcher neue Rechtsrahmen in Zukunft gelten wird".

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