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Handelsplatz-Verbot: Bitcoins verlieren wegen China an Wert

In China werden immer mehr Handelsplattformen abgeschafft.
In China werden immer mehr Handelsplattformen abgeschafft.
Foto: Eric Gay / AP
Die Kryptowährung ist für die chinesische Regierung ein Dorn im Auge. Durch immer mehr Handelsverbote in China schwankt der Kurs von Bitcoins weiter.

Nachdem China den Bitcoin-Kurs nach dem Allzeithoch von über 5000 Dollar am 1. September durch neue Maßnahmen gegen Kryptowährungen bereits zwei Mal in der vergangenen Woche auf Talfahrt Richtung 4000 Dollar schickte, gab der Kurs nach einer kurzen Erholung nun erneut nach. Grund dafür sind Berichte, wonach China nicht nur lokale Handelsplätze, sondern auch digitale Handelsplattformen abdrehen wird.

Bitcoin-Kurs verzeichnete 20 Prozent Wertverlust

Am Sonntag rutschte der Kurs auf coinmarketcap.com sogar zeitweise auf unter 4000 Dollar ab, mittlerweile stabilisiert er sich bei etwa 4200 Dollar pro Bitcoin, Tendenz leicht steigend. Seit den Ankündigungen Chinas gegen Kryptowährungen und dessen Handel vorzugehen, um Betrug, Geldwäsche und andere kriminellen Machenschaften einzudämmen, hat die Währung innerhalb weniger Tage um 20 Prozent an Wert eingebüßt. Unklar ist weiterhin, ob es sich bei den Maßnahmen wie etwa dem Verbot von Initial Coin Offerings (ICO) um temporär gültige Entscheidungen handelt.

Mit den enormen Kursschwankungen wird Bitcoin einmal mehr dem Ruf gerecht, eine hochspekulative Währung zu sein. Im Vergleich zum Jahresbeginn, als Bitcoin gerade einmal die 1000 Dollar Marke knackte, ist die Wertsteigerung auf aktuell über 4000 Dollar aber weiterhin beachtenswert. Die kommenden Tage und Woche werden zeigen, ob die chinesischen Regulierungsmaßnahmen den Kurs der Kryptowährung dauerhaft drücken oder die Kurseinbrüche erst recht wieder zur Investition in die Währung anregen und so den Preis erneut nach oben treiben.

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Foto: Geoff Robins / APA/AFP

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