Das chinesische Unternehmen Niu will mit

Elektrorollern

für die Generation der Millennials die Welt erobern. Das 2014 gegründete Unternehmen zählt heute zu den größten Anbietern von Zweirädern mit Elektromotoren in

China

für die Generation der Millennials die Welt erobern. Das 2014 gegründete Unternehmen zählt heute zu den größten Anbietern von Zweirädern mit Elektromotoren in

China

und expandiert rasch im Ausland.

In

und expandiert rasch im Ausland.

In

Österreich

arbeitet das Unternehmen mit dem Großhändler KSR Group zusammen, um Händler in halb

Europa

arbeitet das Unternehmen mit dem Großhändler KSR Group zusammen, um Händler in halb

Europa

mit seinen

Fahrzeugen

mit seinen

Fahrzeugen

zu versorgen. Joseph Constanty, Director International bei Niu, hat futurezone besucht, um über die Motivation und die Zukunftspläne von Niu zu sprechen.

Multimodale Verkehrslandschaft

zu versorgen. Joseph Constanty, Director International bei Niu, hat futurezone besucht, um über die Motivation und die Zukunftspläne von Niu zu sprechen.

Multimodale Verkehrslandschaft

Wien

ist ein interessanter Ort für uns. Die Stadt ist nicht zu groß und es gibt hier jede Menge kaufkräftiger, aufgeschlossener Menschen“, meint

Constanty

ist ein interessanter Ort für uns. Die Stadt ist nicht zu groß und es gibt hier jede Menge kaufkräftiger, aufgeschlossener Menschen“, meint

Constanty

. Angesichts der eisigen Temperaturen am Tag seines

futurezone-Besuchs

. Angesichts der eisigen Temperaturen am Tag seines

futurezone-Besuchs

fügt der in

Shanghai

fügt der in

Shanghai

lebende gebürtige US-Amerikaner hinzu: „Der Winter ist klarerweise nicht so gut für Roller.“ Das restliche Jahr 2018 werde allerdings ein sehr interessantes Jahr, ist

Constanty

lebende gebürtige US-Amerikaner hinzu: „Der Winter ist klarerweise nicht so gut für Roller.“ Das restliche Jahr 2018 werde allerdings ein sehr interessantes Jahr, ist

Constanty

überzeugt, „speziell im Sharing-Bereich.“

Niu arbeitet mit zwei Scooter-Sharing-Anbietern in

überzeugt, „speziell im Sharing-Bereich.“

Niu arbeitet mit zwei Scooter-Sharing-Anbietern in

Wien

zusammen. Das Start-up GoUrban hat 50 Niu-Roller in seiner Flotte. Auch Konkurrent Sco2t verwendet Niu-Modelle. Der Verkauf von E-Rollern stehe nicht alleine im Fokus von Niu, meint

Constanty

zusammen. Das Start-up GoUrban hat 50 Niu-Roller in seiner Flotte. Auch Konkurrent Sco2t verwendet Niu-Modelle. Der Verkauf von E-Rollern stehe nicht alleine im Fokus von Niu, meint

Constanty

. Das Unternehmen sehe sich eher als Teil einer multimodalen Verkehrslandschaft und unterstütze daher auch Sharing stark. „Einen Motorroller zu besitzen ist nicht unbedingt notwendig. Sie sind ein Teil eines größeren Bildes. Wir erwarten von unseren Kunden nicht, dass sie jeden Tag mit ihrem Roller herumfahren.“

Bikesharing

Auch Bikesharing-Anbieter, deren Fahrrädern man in

. Das Unternehmen sehe sich eher als Teil einer multimodalen Verkehrslandschaft und unterstütze daher auch Sharing stark. „Einen Motorroller zu besitzen ist nicht unbedingt notwendig. Sie sind ein Teil eines größeren Bildes. Wir erwarten von unseren Kunden nicht, dass sie jeden Tag mit ihrem Roller herumfahren.“

Bikesharing

Auch Bikesharing-Anbieter, deren Fahrrädern man in

Wien

immer öfter begegnet, sieht Niu nicht als Konkurrenz. „Wer die Zustände in

China

immer öfter begegnet, sieht Niu nicht als Konkurrenz. „Wer die Zustände in

China

kennt, weiß, es kann noch viel mehr Bikesharing-Räder in einer Stadt geben. Unsere Verkaufszahlen hat das allerdings nicht beeinträchtigt.“ Klar sei nur eines: In Städten sei jedes Verkehrsmittel besser als ein

Auto

kennt, weiß, es kann noch viel mehr Bikesharing-Räder in einer Stadt geben. Unsere Verkaufszahlen hat das allerdings nicht beeinträchtigt.“ Klar sei nur eines: In Städten sei jedes Verkehrsmittel besser als ein

Auto

. “

Autos

. “

Autos

sind nicht für Städte gemacht.“

Intelligenter Diebstahl-Schutz

In

sind nicht für Städte gemacht.“

Intelligenter Diebstahl-Schutz

In

Österreich

bietet Niu derzeit zwei Produktlinien an. Die N-Serie mit dem Elektroroller N1s ist die derzeit beliebteste. Der N1s besitzt einen 1,74 kWh-Akku und einen 1500-Watt-Motor. Die Reichweite beträgt 80 Kilometer. Der 10 Kilogramm schwere Akku kann aus dem Roller entnommen und in der Wohnung an der Steckdose aufgeladen werden (Ladezeit rund 6 Stunden). Jeder

Niu-Roller

bietet Niu derzeit zwei Produktlinien an. Die N-Serie mit dem Elektroroller N1s ist die derzeit beliebteste. Der N1s besitzt einen 1,74 kWh-Akku und einen 1500-Watt-Motor. Die Reichweite beträgt 80 Kilometer. Der 10 Kilogramm schwere Akku kann aus dem Roller entnommen und in der Wohnung an der Steckdose aufgeladen werden (Ladezeit rund 6 Stunden). Jeder

Niu-Roller

kann zudem mit einer Smartphone-App verbunden werden, die Echtzeit-Diagnostik und ein Werkstättenverzeichnis liefert sowie den Roller per GPS

auffinden

kann zudem mit einer Smartphone-App verbunden werden, die Echtzeit-Diagnostik und ein Werkstättenverzeichnis liefert sowie den Roller per GPS

auffinden

und den Besitzer bei Diebstahl-Versuchen alarmieren kann.

Der Preis für den N1s in Deutschland und

und den Besitzer bei Diebstahl-Versuchen alarmieren kann.

Der Preis für den N1s in Deutschland und

Österreich

beträgt 2.549 Euro. „3000 Euro war unsere Obergrenze“, meint

Constanty

beträgt 2.549 Euro. „3000 Euro war unsere Obergrenze“, meint

Constanty

. „Wir haben alles getan, um den Preis niedriger zu halten.“ Wie bei einem Smartphone könne man sich bei Niu auch nach dem Kauf

Over-the-Air-Updates

. „Wir haben alles getan, um den Preis niedriger zu halten.“ Wie bei einem Smartphone könne man sich bei Niu auch nach dem Kauf

Over-the-Air-Updates

erwarten. „Die App benachrichtigt den Kunden, wenn es ein Firmware-Update gibt. Der Vorgang wurde ein Jahr lang getestet und ist absolut sicher. Dein Roller entwickelt sich dadurch ständig weiter.“

Großer Wert auf Datenschutz

Durch die Verbindung des Rollers mit der App werden ständig Daten an den Hersteller weitergeleitet. „In jedem Roller sammeln wir über 200 Datenpunkte, um unser Produkt weiterzuentwickeln“, meint

erwarten. „Die App benachrichtigt den Kunden, wenn es ein Firmware-Update gibt. Der Vorgang wurde ein Jahr lang getestet und ist absolut sicher. Dein Roller entwickelt sich dadurch ständig weiter.“

Großer Wert auf Datenschutz

Durch die Verbindung des Rollers mit der App werden ständig Daten an den Hersteller weitergeleitet. „In jedem Roller sammeln wir über 200 Datenpunkte, um unser Produkt weiterzuentwickeln“, meint

Constanty

. Im Mai 2018 werde man voraussichtlich Daten zu insgesamt einer Milliarde gefahrener Kilometer mit

. Im Mai 2018 werde man voraussichtlich Daten zu insgesamt einer Milliarde gefahrener Kilometer mit

Niu-Rollern

besitzen. Die Datenübermittlung der App können Nutzer nicht abstellen.

besitzen. Die Datenübermittlung der App können Nutzer nicht abstellen.

Constanty

versichert allerdings, dass auf Datenschutz großer Wert gelegt wird. „Wir geben keine Daten an Dritte weiter. Das ist auch gesetzlich nicht erlaubt.“

Etablierte Elektromobilitäts-Händler

Seit 2014 habe Niu weltweit insgesamt 350.000 E-Roller verkauft, meint

versichert allerdings, dass auf Datenschutz großer Wert gelegt wird. „Wir geben keine Daten an Dritte weiter. Das ist auch gesetzlich nicht erlaubt.“

Etablierte Elektromobilitäts-Händler

Seit 2014 habe Niu weltweit insgesamt 350.000 E-Roller verkauft, meint

Constanty

. Der Großteil davon entfalle auf

China

. Der Großteil davon entfalle auf

China

. In

Österreich

. In

Österreich

sind die Verkaufserwartungen noch nicht allzu hoch. 2017 seien rund 100 Stück der

sind die Verkaufserwartungen noch nicht allzu hoch. 2017 seien rund 100 Stück der

Niu-Roller

verkauft worden. 2018 erwarte man sich allerdings bereits eine Verdreifachung der Verkaufszahlen.

Beim Verkauf setzt Niu auf einen

verkauft worden. 2018 erwarte man sich allerdings bereits eine Verdreifachung der Verkaufszahlen.

Beim Verkauf setzt Niu auf einen

standortbasierten

Ansatz.

Ansatz.

Constanty

: „Den reinen Online-Verkauf, wie ihn etwa Unu macht, haben wir ausprobiert. Aber physische Niederlassungen halten wir für wichtig. Es geht dabei stark um Vertrauen und das Gefühl von Qualität.“ In

China

: „Den reinen Online-Verkauf, wie ihn etwa Unu macht, haben wir ausprobiert. Aber physische Niederlassungen halten wir für wichtig. Es geht dabei stark um Vertrauen und das Gefühl von Qualität.“ In

China

wurden alleine im Jahr 2017 mehr als 400

wurden alleine im Jahr 2017 mehr als 400

Niu-Geschäfte

eröffnet. In

Amsterdam

eröffnet. In

Amsterdam

wurde im Januar 2018 der erste reine

wurde im Januar 2018 der erste reine

Niu-Store

in

Europa

in

Europa

gegründet. In

Wien

gegründet. In

Wien

sind vorerst keine Shops geplant, in denen ausschließlich

sind vorerst keine Shops geplant, in denen ausschließlich

Niu-Produkte

angeboten werden. Stattdessen setzt man auf den Verkauf bei etablierten Elektromobilitäts-Händlern.

Zukunft der Elektromobilität

Der After-Sales-Support sei Niu auch sehr wichtig. Die in

angeboten werden. Stattdessen setzt man auf den Verkauf bei etablierten Elektromobilitäts-Händlern.

Zukunft der Elektromobilität

Der After-Sales-Support sei Niu auch sehr wichtig. Die in

Gedersdorf

bei Krems ansässige KSR Group habe sich dafür als idealer Partner herausgestellt. „Sie bieten uns alles aus einer Hand: Ein Backend-System für Händler, Lagerung und Versand von Ersatzteilen, Service et cetera – und das in allen Ländern.“ Von

Österreich

bei Krems ansässige KSR Group habe sich dafür als idealer Partner herausgestellt. „Sie bieten uns alles aus einer Hand: Ein Backend-System für Händler, Lagerung und Versand von Ersatzteilen, Service et cetera – und das in allen Ländern.“ Von

Österreich

aus werden auch

Deutschland

aus werden auch

Deutschland

,

Frankreich

,

Frankreich

,

Italien

,

Italien

und

Belgien

und

Belgien

mit

mit

Niu-Rollern

versorgt.

versorgt.

Constanty

: “

Wien

: “

Wien

ist zwar weit weg von

Westeuropa

ist zwar weit weg von

Westeuropa

, aber KSR hat ein gutes Netzwerk und überall stationierte Mitarbeiter.“

Die Zukunft der

, aber KSR hat ein gutes Netzwerk und überall stationierte Mitarbeiter.“

Die Zukunft der

Elektromobilität

im Allgemeinen sieht

im Allgemeinen sieht

Constanty

rosig. „Die Menschen werden sich schrittweise von fossilem Treibstoff abwenden“, ist er überzeugt. Zur teilweise noch schwierigen Versorgungslage mit Ladeinfrastruktur für Elektromobile, gerade in Städten, meint er: „Die Ladenetze werden schon noch kommen.“

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