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US-Militär investiert in Taxi-Drohnen

Das US-Militär unterstützt zwei Start-ups, damit Drohnen-Taxis schneller die Markreife erreichen.
Das US-Militär unterstützt zwei Start-ups, damit Drohnen-Taxis schneller die Markreife erreichen.
Foto: Kitty Hawk / YouTube
Auch das Pentagon glaubt an den Erfolg der Flugtaxis und investiert zwei Millionen US-Dollar in die Star-ups Joby Aviation und Kitty Hawk.

Das US-Militär fördert zumindest zwei Start-ups, die an Flugtaxis arbeiten. Das berichtet der Guardian. Demnach wurden rund zwei Millionen US-Dollar - eine Million US-Dollar für Kitty Hawk, 970.000 US-Dollar für Joby Aviation - investiert. Die Summe ist vergleichsweise klein – allein Joby Aviation nahm bei der letzten Finanzierungsrunde knapp 100 Millionen US-Dollar ein – setzt aber dennoch ein Zeichen.

Die Gelder wurden über DIUx (Defense Innovation Unit Experimental) ausgeschüttet. Diese Organisation fördert gezielt neue Technologien, damit diese rascher Marktreife erlangen. Die Vision der sogenannten „Flugtaxis“ sieht vor, dass die kleinen Elektro-Fluggeräte auf Knopfdruck bestellt und Passagiere und Fracht über kurze Distanzen transportiert werden können. Die kompakte Bauweise und die verstellbaren Rotoren sollen Abheben und Landen im urbanen Raum ermöglichen. Erst im Mai kündigte auch Uber an, dass man gemeinsam mit der US-Armee an einem besonders leisen Rotor für Flugtaxis arbeite.

Laut einer Sprecherin des Pentagons arbeite man „mit verschiedenen Anbietern privater Luftfahrt zusammen, die alle über Bewerbungsverfahren ausgewählt wurden, die offen für jedes andere kommerzielle Unternehmen sind.“ Die Test-Genehmigungen der Start-ups sehen zudem vor, dass die Flugtaxis nicht mit Waffen ausgestattet werden dürfen.

240 km/h für 19 Minuten

Kitty Hawks „Cora“ erhielt kürzlich die Genehmigung der US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration), um Testflüge in dünn besiedelten Regionen durchführen zu können. Demzufolge soll das Flugtaxi mit zwölf Rotoren eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 240 km/h erreichen können und über eine Akkulaufzeit von 19 Minuten verfügen.

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Damit wäre „Cora“ deutlich schneller als zuvor angegeben, die versprochene Reichweite von 100 Kilometern wäre damit knapp aber nicht erreichbar. Laut Hersteller verfügt „Cora“ über Energiereserven für den Notfall, mit dem sich das Fluggerät zehn Minuten länger in der Luft halten kann. Der Zweisitzer kann eine Last von 180 Kilogramm transportieren und bis zu 3000 Meter hoch fliegen.

Taxidrohne für die kurze Langstrecke

Joby Aviation hat etwas größere Ambitionen. Das derzeit in Entwicklung befindliche Fluggerät „S4“ soll mit einer Ladung bis zu 240 Kilometer weit fliegen und vier Passagiere transportieren können. Neben den Start-ups arbeiten auch zahlreiche bekannte Technologie-Konzerne, wie Uber, Airbus und Boeing, an entsprechenden Flugtaxis.

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