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An diesen 5 einflussreichen Leuten wird unsere digitale Welt hängen

Was der Waymo-Chef John Krafcik und Co. im Jahr 2019 wohl für unsere vernetzte Welt vorhaben?
Was der Waymo-Chef John Krafcik und Co. im Jahr 2019 wohl für unsere vernetzte Welt vorhaben?
Foto: Jim Watson/Getty Images
Es sind nicht mehr Steve Jobs oder Stephen Hawking, die uns die Welt von morgen prophezeien. Diese fünf Persönlichkeiten aus der Tech-Branche haben das neue Jahr in der Hand.

Dass Tech-Konzerne wie Amazon, Google und Facebook zu den großen Playern gehören, ist dir sicherlich bekannt. War dir auch klar, welche Personen sich hinter den Firmennamen verstecken, und was ihre Ziele sind? Tatsächlich nehmen sie auf deinen Alltag größeren Einfluss, als dir bewusst ist. Wir sagen dir, was fünf einflussreiche Personen aus der Tech-Industrie vom neuen Jahr erwarten.

So starten diese 5 Tech-Persönlichkeiten ins neue Jahr

Jeff Bezos bemüht sich außerhalb der Lagerhallen

Der 54-jährige Amazon-Gründer hat den jahrelang reichsten Mann der Welt, Bill Gates, vom Thron gestoßen. Der Finanzdienst Bloomberg schätzt sein Vermögen zum Jahresende auf 139 Milliarden Dollar. Wofür geben IT-Milliadäre wie Bezos ihre Geld aus? Während weltweit über die Arbeitsbedingungen bei Amazon geklagt wird, will Bezos Herz und Geldbeutel an anderer Stelle öffnen: Mit zwei Milliarden US-Dollar möchte er sowohl Kindergärten als auch den Kampf gegen Obdachlosigkeit unterstützen.

John Krafcik autonom auf der Überholspur?

Als Leiter der Google-Schwester Waymo brachte Krafcik die weltweit ersten kommerziellen Robotertaxen an den Start. In einem Ort des US-Staats Arizona werden Einwohner in noch eingeschränktem Gebiet mit weißen Minivans befördert. Der nächste Schritt ist das vollständig autonome Fahrzeug: die Roboterwagen sollen auch ohne Fahrer am Steuer auskommen. Mit den Daten, die Waymo über Google zur Verfügung stehen, könnte er seine Wettstreiter in diesem Feld schnell überholen.

Margrethe Vestager im Kampf gegen US-Giganten

Was die EU-Wettbewerbskommissarin mit der Tech-Industrie zu tun hat? Nicht wenig. Zum einen kann man mit ihrer Unterstützung rechnen, wenn die EU Rekord-Strafen gegen Google erheben will. Auch zwang Vestager Google in die Knie, da das mobile Betriebssystem Android eine monopolähnliche Marktstellung besitzt. Der Internet-Konzern muss das Geschäftsmodell mit seiner Open Source-Software nun ändern. Dadurch müssten die Gerätehersteller künftig für Apps des Internet-Konzerns zahlen. Falls die Zusatzkosten auf die Kunden verlagert werden, müssen wir bald mehr für Smartphones und Tablets zahlen.

Sundar Pichai sucht die Richtung von Google

Der Google-Chef hat mit einem Alter von 46 Jahren noch einiges vor sich. Während sich der Google-Mitgründer Larry Page aus dem Rampenlicht und damit auch aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen hat, darf Pichai für diesen nun die Stellung halten. Vor allem politisch hat er stürmische Zeiten zu meistern und muss die Tätigkeiten seines Unternehmens überzeugend rechtfertigen. Wie Pichai mit den Themen Hatespeech, Datenschutz und Künstliche Intelligenz umgeht, könnte maßgeblich die Zukunft des Google-Konzerns bestimmen.

Mark Zuckerberg: Wo sind unsere Daten aktuell?

Der Facebook-CEO hat ein anstrengendes Jahr hinter sich. Big Data und Microtargeting ermöglichten den Facebook-Skandal, bei welchem Mark Zuckerberg seine Aussage zunächst verweigerte. Doch es wurden immer mehr Details bekannt: Cambridge Analytica speicherte User-Daten noch bis 2017 bis hin zur Nachricht, dass mehr als 150 Unternehmen im Zuge des Datenskandals private Facebook-Nachrichten lesen konnten. Anfangs flüchtete Zuckerberg vor der Facebook-Affäre anstatt sich zu entschuldigen. Schließlich musste er sich aber doch für den Datenskandal verantworten. Wir sind gespannt, ob Zuckerberg im neuen Jahr das Ruder herumreißen wird, oder den Ruf des weltweit größten Sozialen Netzwerks weiterhin schädigt.

Neues Jahr, neues Glück?

Inwiefern sich Vorhaben und Entscheidungen von Bezos, Krafcik, Vestager, Pichai und Zuckerberg auswirken werden, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass es sowohl uns Verbraucher als auch die Branche selbst nicht kalt lassen wird. Doch nicht nur die Persönlichkeiten der Big Player nehmen Einfluss auf unseren digitalisierten Alltag. Auch diese sechs Tech-Trends könnten 2019 unseren Alltag beeinflussen.

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