Es war ein turbulentes Jahr für

Tesla

– allem voran wegen der unorthodoxen Managementmethoden des Firmengründers

Elon Musk

– allem voran wegen der unorthodoxen Managementmethoden des Firmengründers

Elon Musk

, der unter anderem einen Rettungstaucher als Pädophilen beschimpfte, vor laufender

Kamera

, der unter anderem einen Rettungstaucher als Pädophilen beschimpfte, vor laufender

Kamera

einen Joint rauchte und sich wegen irreführender Ansagen auf

Twitter

einen Joint rauchte und sich wegen irreführender Ansagen auf

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Ärger mit der US-Börsenaufsicht einhandelte. Doch wie steht es abseits dieser Schlagzeilen um den US-amerikanischen Autobauer? Was sagen die harten wirtschaftlichen Kennzahlen über das Unternehmen, wie schätzen Analysten den Elektroauto-Pionier ein?

Ärger mit der US-Börsenaufsicht einhandelte. Doch wie steht es abseits dieser Schlagzeilen um den US-amerikanischen Autobauer? Was sagen die harten wirtschaftlichen Kennzahlen über das Unternehmen, wie schätzen Analysten den Elektroauto-Pionier ein?

Die neuesten Quartalszahlen, also jene für das dritte Quartal 2018, können sich sehen lassen. Im dritten Quartal stieg der Konzernumsatz um 128,6 Prozent auf 6,824 Milliarden Dollar, das operative Ergebnis drehte mit 416,8 Millionen Dollar deutlich in die schwarzen Zahlen. Im dritten Quartal des Vorjahres hatte

Tesla

noch 535,5 Millionen Dollar Verlust gemacht. Auch das Nachsteuerergebnis lag mit 311,5 Millionen US-Dollar im positiven Bereich.

Die Produktion wurde von 25.336

noch 535,5 Millionen Dollar Verlust gemacht. Auch das Nachsteuerergebnis lag mit 311,5 Millionen US-Dollar im positiven Bereich.

Die Produktion wurde von 25.336

Autos

im dritten Quartal 2017 auf 80.142 Modelle im dritten Quartal 2018 mehr als verdreifacht. Hier spielt besonders das Model 3 eine Rolle, von dem im jüngsten Quartal 55.840 Stück ausgeliefert wurden, wie es in einem Bericht von Nord/LB Research auf Basis von

Teslas

im dritten Quartal 2017 auf 80.142 Modelle im dritten Quartal 2018 mehr als verdreifacht. Hier spielt besonders das Model 3 eine Rolle, von dem im jüngsten Quartal 55.840 Stück ausgeliefert wurden, wie es in einem Bericht von Nord/LB Research auf Basis von

Teslas

Daten heißt. Die Margen sind bei

Tesla

Daten heißt. Die Margen sind bei

Tesla

gestiegen, und auch das Finanzpolster ist durch den gestiegenen Gewinn deutlich gewachsen.

Tesla macht noch kein Gewinn

gestiegen, und auch das Finanzpolster ist durch den gestiegenen Gewinn deutlich gewachsen.

Tesla macht noch kein Gewinn

Das gute dritte Quartal kann aber trotzdem nicht die beiden vorhergehenden verlustreichen Quartale ausgleichen. Zwar konnte das Unternehmen den Umsatz insgesamt in den ersten drei Quartalen um 68,1 Prozent auf 14,23 Milliarden Dollar erhöhen, unter dem Strich steht für den Zeitraum aber noch ein operativer Verlust in Höhe von 801,6 Millionen US-Dollar.

„Wir rechnen damit, dass

Tesla

2018 auf Gesamtjahressicht noch rote Zahlen schreibt“, schreibt

Frank Schwope

2018 auf Gesamtjahressicht noch rote Zahlen schreibt“, schreibt

Frank Schwope

, Analyst der Nord/LB in einem Bericht: Auch für das vierte Quartal 2018 rechnet er mit roten Zahlen.

2019 wird es ernst

, Analyst der Nord/LB in einem Bericht: Auch für das vierte Quartal 2018 rechnet er mit roten Zahlen.

2019 wird es ernst

Laut

Schwope

muss

Tesla

muss

Tesla

nun im kommenden Jahr beweisen, dass es Gewinne machen kann. Und hier gibt einige Zweifler: Laut einem Bericht von The Motley Fool weisen Analysten von

Morgan Stanley

nun im kommenden Jahr beweisen, dass es Gewinne machen kann. Und hier gibt einige Zweifler: Laut einem Bericht von The Motley Fool weisen Analysten von

Morgan Stanley

zum Beispiel darauf hin, dass

Tesla

zum Beispiel darauf hin, dass

Tesla

seinen Schuldenstand weiter reduzieren und den aktuellen Produktionsausstoß halten muss. Außerdem muss der internationale Rollout des Model 3 gelingen. Analysten von

Goldman Sachs

seinen Schuldenstand weiter reduzieren und den aktuellen Produktionsausstoß halten muss. Außerdem muss der internationale Rollout des Model 3 gelingen. Analysten von

Goldman Sachs

stellen die Frage in den Raum, ob

Tesla

stellen die Frage in den Raum, ob

Tesla

zur Reduktion des Schuldenstands eine weitere Kapitalerhöhung braucht:

Tesla

zur Reduktion des Schuldenstands eine weitere Kapitalerhöhung braucht:

Tesla

selbst hatte dies in einem Gespräch mit Analysten anlässlich der jüngsten Quartalsergebnisses abgestritten.

„Für

selbst hatte dies in einem Gespräch mit Analysten anlässlich der jüngsten Quartalsergebnisses abgestritten.

„Für

Tesla

wird der Gegenwind jetzt stärker“, sagt auch

Monika Rosen

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Monika Rosen

, Chefanalystin

Bank Austria

, Chefanalystin

Bank Austria

Private Banking. Auch die amerikanische Steuerpolitik könnte bei

Tesla

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Tesla

Spuren hinterlassen. Denn derzeit gibt es in den

USA

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USA

beim Kauf eines Model 3 eine steuerliche Begünstigung („tax credit“) in Höhe von 7500 Dollar – dieser Betrag wird mit Ende des Jahres halbiert. „Eventuell gibt es also Vorziehkäufe wegen der Halbierung der steuerlichen Begünstigung in den

USA

beim Kauf eines Model 3 eine steuerliche Begünstigung („tax credit“) in Höhe von 7500 Dollar – dieser Betrag wird mit Ende des Jahres halbiert. „Eventuell gibt es also Vorziehkäufe wegen der Halbierung der steuerlichen Begünstigung in den

USA

ab 1.1.2019“, sagt

Rosen

ab 1.1.2019“, sagt

Rosen

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Das passiert in Europa

.

Das passiert in Europa

Bezüglich der Absatzmärkte gibt sich

Tesla

auch optimistisch für den europäischen Markt: Im Bericht von The Motley Fool heißt es seitens

Tesla

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Tesla

, dass der europäische Markt für mittelgroße Limousinen doppelt so groß ist wie jener der

USA

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USA

. Zugleich verweist

Schwope

. Zugleich verweist

Schwope

aber auch darauf, dass für weiteres Wachstum die Infrastruktur ausgebaut werden muss: Von neuen Geschäften über Werkstätten bis zur Ladeinfrastruktur – und auch dafür wird wieder Kapital benötigt. Und abschließend sei noch erwähnt, dass

Europa

aber auch darauf, dass für weiteres Wachstum die Infrastruktur ausgebaut werden muss: Von neuen Geschäften über Werkstätten bis zur Ladeinfrastruktur – und auch dafür wird wieder Kapital benötigt. Und abschließend sei noch erwähnt, dass

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nicht nur ein Absatzmarkt, sondern auch ein Produktionsmarkt ist: Allen voran die Konkurrenz aus

Deutschland

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„Die Deutschen hinken zwar hinterher, aber nicht sehr weit“, sagt

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: In den 2020er-Jahren werden sie ihre Produktpalette an E-Autos deutlich ausgebaut haben und somit

Tesla

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die Stirn bieten können. Ende der 2020er, so Schwoppe, könnte dann jedes dritte in

Deutschland

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verkaufte

Auto

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ein E-Auto sein: Das wären dann eine Million verkaufte E-Autos pro Jahr, alleine in

Deutschland

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Dieser Artikel erschien zuerst auf futurezone.at

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