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Der "weltgrößte Roboter" ist in Australien unterwegs

Autonome Züge von Rio Tino fahren jetzt durchs Outback.
Autonome Züge von Rio Tino fahren jetzt durchs Outback.
Foto: Rio Tinto
Als "Weltneuheit" wird das gehandelt, was jetzt in Australien am Start ist: Ein enorm großes Netzwerk von Transportzügen, das ganz von allein fährt.

Zumindest, wenn es nach dem Eisenerz-Unternehmen Rio Tinto geht, ist der weltgrößte Roboter in Australien unterwegs. Gemeint ist ein enormes, autonomes Eisenbahnnetz, das die Firma in Westaustralien an den Start gebracht hat.

"Weltneuheit" autonomes Eisenbahnnetzwerk

Von der Mine bis zum Hafen liefern die dort fahrenden Züge ihre Fracht, autonom und damit frei von menschlichen Eingriffen. Ungefähr 800 Kilometer ist die Gesamtstrecke, die sie dabei zurücklegen, 40 Stunden sind sie unterwegs, Laden und Deponieren der Fracht inbegriffen.

Ein Sprecher sagte gegenüber Digital Trends: "Das ist eine Weltneuheit. Es ist das erste, vollautonome Fernstrecken-Verkehrsnetz für Schwerlast. [...] Es hat das Potenzial die Produktivität und Flexibilität des 1.700 Kilometer langen Netzwerks zwischen unseren 16 Minen und zwei Häfen zu transformieren."

Sicherheitsrisiko senken

Da stellt sich nur die Frage: Was geschieht mit den Menschen, die das Netzwerk vorher betrieben haben? Angeblich würde vorerst keiner von ihnen arbeitslos und das gelte auch für das gesamte Jahr 2019. Wie viele Personen überhaupt von der Transformation betroffen sind, ist nicht klar, der Sprecher gab die Anzahl nur als "verschiedene" an.

Außerdem profitiere man mit der neuen, selbstfahrenden Linie von mehr Sicherheit. "Dadurch werden die 1,5 Millionen Kilometer Fahrten mit weniger leichten Fahrzeugen, die Fahrer zum Umsteigen in andere Züge benötigten, erheblich reduziert. Zu den weiteren Vorteilen zählen ein geringeres Risiko an Bahnübergängen und automatisierte Reaktionen des Zuges, um Einschränkungen und Zwischenfälle zu beschleunigen", so der Sprecher.

Immer autonomer

Der Zugverkehr ist nur einer der Bereiche, die derzeit einen Wandel zur Autonomie unterlaufen. Auch Luft- und Schifffahrt sowie der private Personenverkehr sind davon betroffen. Einerseits werden selbstfahrende Autos als Gefahr für unsere Gesundheit gesehen, schließlich gab es bereits Unfälle mit autonomen Testfahrzeugen. Andererseits legte eine Studie nahe, dass autonome Fahrzeuge mehr Sex im Auto bedeuten könnten.

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