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Facebook-Mitgründer fordert die Zerschlagung des sozialen Netzwerks

Chris Hughes, einer der Facebook-Mitgründer, schließt sich den Forderungen einer Zerschlagung des Konzerns an.
Chris Hughes, einer der Facebook-Mitgründer, schließt sich den Forderungen einer Zerschlagung des Konzerns an.
Foto: imago images / Rüdiger Wölk
Facebook kontrolliere den Markt der sozialen Netzwerke und solle deswegen entmachtet werden, so Mitgründer Chris Hughes.

Den meisten sollte der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bekannt sein. Die Social-Media-Platform Facebook hat ihre Existenz allerdings nicht einzig und allein ihm zu verdanken. Facebook startete als Co-Projekt von vier Studenten der Harvard Universität in den USA. Chris Hughes ist einer der Mitgründer der Erfolgsplattform und fordert jetzt die Zerschlagung von Facebook.

Was bedeutet eine Zerschlagung von Facebook?

In einem Bericht der New York Times äußerte sich Mitgründer Hughes kritisch über Facebooks Megamacht. Facebook kontrolliere den Markt zu stark und es gäbe keine gleichwertigen Konkurrenten mehr. Zerschlagen bedeutet somit, dass Facebook den Besitz von anderen Plattformen wieder abgeben soll.

Wer sich nämlich schon einmal überlegt hat seinen Facebook-Account zu löschen, weil es ja WhatsApp und Instagram gibt, der verabschiedet sich nicht wirklich von Facebook. Facebook gehören nämlich die beiden Social-Media-Plattformen. Zudem wurde seit 2011 kein neues soziales Netzwerk mehr veröffentlicht. Es gibt zurzeit also eigentlich nur Facebook.

Facebook soll sich von WhatsApp und Instagram trennen

Es sei an der Zeit einen fairen Markt möglich zu machen und mehr Social-Media-Alternativen zu bieten. Hughes fordert Facebook auf die zwei Online-Dienste wieder abzugeben. Das sei nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Demokratie wichtig. Man müsse Facebook zerschlagen, um eine erneute Chancengleichheit zu schaffen.

Dafür bedarf es insbesondere politischen Regulierungen. Es sollte an Gesetzen gearbeitet werden, die Social-Media-Monopolen entgegenwirken. Obwohl Hughes seit mehr als zehn Jahren nicht mehr für Facebook arbeitet, fühlt er sich verantwortlich für das Vorantreiben einer Zerschlagung des Konzerns.

Wenn dir deine Privatsphäre am Herzen liegt, du aber dennoch soziale Netzwerke nutzen möchtest, kannst dich hier über Apps informieren, die deine Sicherheit erhöhen. Außerdem solltest du diese Hashtag-Sperrung bei Instagram beachten.

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