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Angst vor Datendiebstahl: Microsoft setzt eigenes Programm auf Verbotsliste

Microsoft setzt nur noch auf interne Programme. Trotzdem wird eins als unsicher eingestuft.
Microsoft setzt nur noch auf interne Programme. Trotzdem wird eins als unsicher eingestuft.
Foto: imago images/ZUMA Press
Viele Unternehmen kommen nicht mehr ohne Tools wie Google Docs und Slack aus. Doch nun setzt Microsoft ebendiese auf eine schwarze Liste. Darunter aber auch ein eigenes Programm.

Was im ersten Moment absurd klingt, ist allerdings wahr: Microsoft hat eine Liste von Programmen für die eigenen Mitarbeiter veröffentlicht, die als unsicher gelten. Diese Programme dürfen laut Microsoft nicht verwendet werden und von deren Nutzung wird vom Unternehmen ausdrücklich abgeraten. Unter der verbotenen Programmen befinden sich auch Plattformen von Microsoft selbst.

Microsofts schwarze Liste an Programmen

Um die Sicherheit von personenbezogenen Daten des Unternehmens zu garantieren, hat Microsoft eine Liste mit Programmen erstellt, die den Datenschutz gefährden können. Darunter sind vor allem Plattformen von Drittanbietern, aber auch die folgenden Plattformen:

  • Slack (Windows)
  • Google Drive
  • Google Docs
  • Amazon Web Service (AWS)
  • GitHub

Das Seltsame daran: GitHub gehört zu Microsoft selbst.

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Angst vor Datendiebstahl sorgt für Programmverbot

Das Magazin GeekWire veröffentlichte in dem Zusammenhang auch einen Auszug des Konzerns zum Thema Slack. Dabei wurden die verschiedenen Versionen des Messengers als nicht ausreichend geschützt eingestuft. Mitarbeiter werden darauf hingewiesen, auf Microsoft Teams umzusteigen. Die Sorge des Unternehmens liegt vor allem im Datendiebstahl und Industriespionage. Daher sollen externe Tools verboten werden.

Microsoft brachte erst kürzlich das faltbare Surface-Tablet auf den Markt. Vorsicht vor diesen Apps im Microsoft Store.

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