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Der Musk'sche Wahnsinn: Teslas Auf und Ab in 5 Zahlen

Elon Musk: Visionen und Ideen
Fr, 03.05.2019, 16.24 Uhr

Elon Musk: Visionen und Ideen

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Rote Zahlen, Rückstände und immer neue Ankündigungen. Elon Musk verlangt seinem Autobauer Tesla einiges ab. Doch wie schlägt sich das konkret nieder?

In der Vergangenheit hat sich Tesla-CEO Elon Musk nicht nur bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht unbeliebt gemacht. Auch einige Ex-Mitarbeiter und Kunden sind nicht sonderlich gut auf den Entrepreneur aus Südafrika zu sprechen. Dennoch treibt Musk seine Unternehmen an seine Grenzen. Besonders deutlich lässt sich das Schicksal des Autobauers Tesla in fünf Zahlen beschreiben.

Tesla in 5 Zahlen auf den Punkt gebracht

SpaceX, The Boring Company, Neuralink und PayPal sind nur einige der Projekte, die der mehrfache CEO Elon Musk in der Vergangenheit befeuert hat. Doch ist Tesla wohl das Unternehmen, das derzeit am stärksten in die Mangel genommen wird. Grund dafür ist mitunter der öffentliche Druck, dem der Autobauer ebenso wie sein Chef bereits seit längerem ausgesetzt ist. Doch lassen sich die Erfolge und Misserfolge in fünf Zahlen beschreiben.

48.817

Mit der Gründung des Unternehmens durch Martin Eberhard und Marc Tarpenning im Jahr 2003 galt die Mission, zu beweisen, dass Elektroautos herkömmlichen Fahrzeugen überlegen sind. Nach einigen Unstimmigkeiten und Machtkämpfen übernahm letztenendes Elon Musk, einer der wesentlichen Investoren, den Autobauer Tesla. 2008 stand das Unternehmen erstmals vor dem Konkurs und auch jetzt, im Jahr 2019 steht es kritisch.

Um Kosten zu senken, musste der Autobauer 2018 rund 3.000 Angestellte entlassen, Ex-Mitarbeiter berichten derweil von Missständen und Pfusch bei Tesla. Dem jährlichen Bericht Teslas zufolge liegt die Mitarbeiter derzeit um die 48.817. Unklar ist jedoch, ob Musk auch diese noch in voller Zahl halten kann, oder ob alternative Lösungen geschaffen werden müssen.

21,5 Milliarden

Aus demselben Report ergibt sich ein Umsatz von immerhin 21,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018. Wenngleich insgesamt bereits knapp 425.000 Fahrzeuge der Marke Tesla über die Straßen der Welt fahren sollen, ist doch strittig, ob der Hersteller seine Ziele für 2019 verwirklichen kann. Immerhin war Anfang des Jahres noch von bis zu 400.000 Autos die Rede – bislang wurden jedoch lediglich 160.000 verkauft.

Tesla-Autos
Tesla-Autos

6 Milliarden

Mit satten sechs Milliarden US-Dollar bemessen sich die Verluste von Tesla in Zahlen. Alleine im ersten 2019er Quartal kamen gut 408 Millionen US-Dollar hinzu, die sich mitunter auf den starken Absatzrückgang zurückführen lassen, den das Unternehmen bei den Modellen S und X zu verzeichnen hat. Die roten Zahlen des Konzerns ziehen sich seit der Gründung durch beinahe jedes Quartal.

1.236

Trotz schlechter Presse, Verlusten, Entlassungen und mehr konnte Tesla doch zumindest an der Börse glänzen. Sei es aufgrund des innovativen Charakters des Unternehmens oder wegen der ambitionierten Ankündigungen des CEOs via Twitter oder in Interviews. Im Zeitraum von 2010 bis 2019 konnte die Tesla-Aktie ein Plus von 1.236 Punkten verzeichnen. Die Probleme zeigen sich dennoch, denn seit geraumer Zeit, bewegt sich die Aktie kaum vom Fleck.

Tesla: Auch in Zahlen unberechenbar

Viele Dinge werden berechenbarer, wenn man sie in Zahlen ausdrückt – für Tesla gilt das jedoch nur bedingt. Denn immer wieder scheint es Elon Musk zu schaffen, sein Unternehmen vor dem Absturz zu retten. Unklar ist jedoch, wie lang diese Vorgehensweise noch gutgehen wird.

Zuletzt griff sogar "Terra X"-Physiker Harald Lesch Tesla mit drei Argumenten an – doch sind sie haltbar? Oder kann Musks Idee, Fahrer Filme und Serien im Tesla streamen zu lassen, für einen neuen Aufschwung sorgen? Wir halten dich auf dem Laufenden.

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