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Elon Musk am Ende? Ihm droht der Rausschmiss bei Tesla

Ist Elon Musk als Tesla-CEO Geschichte? Ein Investor wünscht sich das.
Ist Elon Musk als Tesla-CEO Geschichte? Ein Investor wünscht sich das.
Foto: FREDERIC J. BROWN/AFP/Getty Images
Elon Musk polarisiert, so viel ist klar. Jetzt allerdings wird es richtig brenzlig für den Gründer – weil ein Investor den Tesla-Chef aus dem Weg räumen will.

Elon Musk twittert fast so gerne wie Donald Trump. Daneben lässt er zuweilen heikle Kommentare zur Entwicklung seiner Unternehmen, insbesondere dem Elektroautohersteller Tesla los, die die Investoren in Panik versetzen. Dem größten Investor reicht es jetzt offenbar. Er droht damit, den CEO zu feuern.

Elon Musk: Visionen und Ideen

Elon Musks Ende? Tesla-Chef droht möglicherweise Rausschmiss

Wirkliche Folgen hat Elon Musk für seine Worte und Taten bisher nicht einstecken müssen, trotzdem der Tesla-Chef seine Investoren regelmäßig mit der Veröffentlichung firmeninterner Details beunruhigt. Für James Anderson, den wichtigsten Investor des US-amerikanischen E-Auto-Herstellers aber ist jetzt Schluss.

Er hat Musk vor dem Konzernvorstand den Rücktritt nahegelegt, wie das Manager Magazin berichtet. In seinem Statement spricht er gleich auch für alle anderen: "Wir glauben nicht, dass Elon unbedingt CEO sein muss". Anderson ist mit 7,5 Prozent Anteilen der größte Investor von Tesla. "Sein Mikromanagement umfasst auch den Wunsch, mit der Börse und der Welt auf eine Weise zu sprechen, die wir nicht notwendigerweise für hilfreich halten", so Anderson weiter.

Mach's wie Jeff Bezos

Wie auch Jeff Bezos solle Musk sich nicht im Kleinen verstricken. Der Amazon-Chef würde schon lange nicht mehr an Analysten-Calls teilnehmen oder genaue Quartalsziele festlegen.

Vermutlich ist es einmal wieder eine Reihe von Musks Tweets, die die Investoren zuletzt nervös gemacht hatten. In gewohnter Manier twitterte der Tesla-Chef über konkrete Produktionsziele, die im Endeffekt nicht erfüllt werden konnten. Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC hatte sogar geklagt, Musk musste seine Social Media-Aktivitäten herunterfahren.

Musks Mega-Tesla-Hype

Mit fast 28 Millionen Twitter-Followern hat Musk eine enorme Reichweite, schon kleinste Informationen, Anekdoten uind Meinungen seinerseits – und davon gab es viele – führten zu Schwankungen des Tesla-Aktienkurses. Mit seinem Ruf und seiner Strahlkraft als Tech-Pionier ist er jedoch zu einem großen Anteil für den Hype um Tesla verantwortlich. Zuletzt rätselte das Netz über eine Ankündigung, Musk habe seinen Twitter-Account gelöscht.

Jedoch hatte Top-Investor Anderson auch Lob für Elon Musk übrig. "Wir wollen Elon in keiner Weise davon abhalten, Elon zu sein. Die Vorteile überwiegen massiv die Nachteile. Wir sind jedoch der Meinung, dass es wichtig ist, zu konsistenteren Botschaften zu kommen", relativierte er die zunächst harsche Kritik ein wenig.

Schon seit einiger Zeit wird vermutet, dass Tesla gut auf Elon Musk als CEO verzichten könnte. Auch die Aktion in einer US-Talkshow, während derer Musk anfing zu kiffen, sorgte nicht gerade für beruhigte Gemüter. Weiteres bleibt nun abzuwarten. Wir halten dich auf dem Laufenden.

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