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Huawei-Handys könnten durch neue US-Maßnahmen noch stärker eingeschränkt werden

Die US-Regierung setzt erneut zum Schlag gegen Huawei-Handys an.
Die US-Regierung setzt erneut zum Schlag gegen Huawei-Handys an.
Foto: imago images / Ralph Peters
Die Huawei-Handys haben es derzeit nicht ganz leicht. Nach dem US-Handelsverbot könnten ihnen jetzt dank neuer Maßnahmen der amerikanischen Regierung noch schwerere Zeiten bevorstehen.

Angeblich arbeitet die US-Regierung derzeit an Maßnahmen, mit denen zum finalen Schlag gegen die Huawei-Handys ausgeholt werden könnte. Dabei soll die Versorgung des Smartphone-Riesen aus Shenzhen stark eingeschränkt werden.

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Neue Sanktionen: Keine Chips mehr für Huawei-Handys

Die neuen US-Sanktionen für die Huawei-Handys setzen zu einem finalen Stich ins Herz der Smartphones an. Nach den letzten Versuchen, den chinesischen Konzern zu behindern, könnte es dieses Mal einem Todesstoß gleichen. Denn Huawei verkraftete die Trennung von Google besser als erwartet und auch in anderen Punkten sorgten die Maßnahmen nicht für den gewünschten "Erfolg" der amerikanischen Regierung.

Die neu ausgetüftelten Regelungen betreffen aber dieses Mal einen wesentlich essenzielleren Part: Die Prozessoren. Die Produktion dieser sollen die scharfen Sanktionen nun blockieren. In der Zukunft sollen die Chips, die mit amerikanischer Technik hergestellt werden, nicht mehr an Huawei ausgeliefert werden, berichtet auch Reuters. Das würde im Falle des Falles bedeuten, dass weltweit zahllose Produktionshallen, die mit den Maschinen ausgestattet sind, für Huawei still stehen.

Kein finales Urteil gefällt

Obwohl hochrangige Mitglieder des Kabinetts den neuen Maßnahmen zustimmten, um die Versorgung des chinesischen Konzerns mit einem Wegfall der amerikanischen Geräte in der Produktion der Chips zu blockieren, sei das letzte Wort noch nicht gesprochen.

"Im Rahmen der Änderung müssten ausländische Unternehmen, die US-amerikanische Chipherstellungsgeräte verwenden, vor der Lieferung an Huawei eine US-Lizenz erwerben. Da die meisten weltweit verwendeten Geräte zur Chipherstellung auf amerikanischer Technologie beruhen, würde die Änderung eine erhebliche Erweiterung der Exportkontrollbehörde bedeuten" heißt es bei Reuters weiter.

Dieser Regelung müssten allerdings erst einmal weitere wichtige Entscheidungsträger zustimmen, jedoch ist zumindest schon einmal alles vorbereitet, um den Huawei-Handys ein jähes Ende zu bereiten. Der kampfeslustige Konzern aus dem Fernen Osten lässt sich davon nicht beirren und bringt prompt ein frisches Update für die Huawei-Handys, mit dem die Akkulaufzeit der Geräte gesteigert werden soll. Von wegen Todesstoß: Ein beliebtes Huawei-Handy feierte jüngst sogar erst seine Wiedergeburt.

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