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Tesla-Akkus: Ausgerechnet dieser Hersteller soll Elon Musk helfen

Mit Hilfe von LG will Elon Musks mehr Liefersicherheit für Tesla-Akkus schaffen.
Mit Hilfe von LG will Elon Musks mehr Liefersicherheit für Tesla-Akkus schaffen.
Foto: iStock.com/Sjo
Tesla-Akkus machen momentan eine ganze Reihe von Entwicklungen durch. Nun will Elon Musk mittels LG-Anteilen weitere Vorteile gewinnen.

Der kalifornische Autobauer Tesla setzt nicht nur mit seinen Elektroautos selbst, sondern auch mit deren Batterien wichtige Maßstäbe. Doch ist auch dieses Unternehmen von Zulieferern und Partnern abhängig, die seine internationale Produktion unterstützen. In China etwa sorgt der südkoreanische Elektronikkonzern LG dafür, dass die Tesla-Akkus für das Model 3 in Massen vom Band gehen. Nun könnte Elon Musk eine Lösung dafür gefunden haben.

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Tesla-Akkus von LG: Elon Musk kauft neue Anteile

LG Chem ist mit Hilfe von Tesla in den vergangenen Jahren zum weltweiten Marktführer in der Batterieproduktion herangereift. Selbst der größte chinesische Hersteller von Lithium-Ionen-Akkumulatoren, Contemporary Amperex Technology (CATL), kann damit nicht mithalten. Auch Unternehmen wie Volkswagen, Daimler, General Motors und sogar das Start-up Lucid Motors beziehen Zellen von LG Chem. In Sachen Tesla-Akkus könnte Elon Musk nun allerdings mehr Unabhängigkeit erlangen.

"Tesla prüft Kauf von Anteil an LG", meldete die Korea Times bereits am Montag. Eine Beteiligung von rund zehn Prozent soll Elon Musk von der Batteriesparte LGs erlangen wollen. Doch verfolgt der Autobauer aus Palo Alto offenbar noch weitere Pläne, um sich in der Produktion der Batterien freier zu positionieren. So sollen Tesla-Akkus künftig ohne Kobalt auskommen und dadurch nicht nur günstiger, sondern auch weitaus umweltfreundlicher werden.

Das bedeutet der Kauf für Tesla

Sollte LG Chem tatsächlich Anteile abgeben, könnte dies mehr Liefersicherheit bedeuten. Allerdings hieße das ebenso, dass auch andere Automobilkonzerne die Chance bekämen, sich in die Sparte des Unternehmens einzukaufen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickeln wird. Für VW scheint etwa Teslas Model Y bereits als Maßstab zu dienen und auch sonst dürften die Entwicklungen in der Herstellung von Tesla-Akkus noch einiges in der Branche bewegen.

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