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Amazon-Aktie auf neuem Hoch – das sorgt für Probleme

Die Amazon-Aktie profitiert von der Corona-Pandemie.
Die Amazon-Aktie profitiert von der Corona-Pandemie.
Foto: iStock.com/Andrei Stanescu/Igor Kutyaev [M]
Die Amazon-Aktie darf neue Höchststände verzeichnen. Allerdings profitieren nur wenige Unternehmen von der aktuellen Situation.

Unter der Corona-Pandemie verliert vor allem die Wirtschaft. Doch lässt sich auch von Lockdown und freiwilliger Quarantäne profitieren. Online-Händler wie Alibaba, eBay oder Amazon verzeichnen vielversprechende Zuströme und auch andere E-Commerce- und Cloud-Konzerne wissen das Beste aus der Lage zu machen. Die Amazon-Aktie zeigt, wie das aussehen kann.

Amazon-Chef Jeff Bezos glaubt, dass Amazon pleite geht
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Amazon-Aktie: Konkurrenz schwächelt weiter

Alleine am Mittwoch konnte die Amazon-Aktie ein Plus von 3,4 Prozent auf 3.137,39 US-Dollar verzeichnen. Der Grund dafür könnte vor allem lokale Einzelhändler bedrücken, denn er baut auf ihrem Misserfolg auf. "Ohne staatliche Nothilfen werden viele mittelständische Innenstadthändler diesen November wirtschaftlich nicht überleben können", warnt so etwa Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE).

Die Zahlen würden klarmachen, "dass der Einzelhandel, obwohl er weiterhin öffnen darf, vielerorts in einer sehr schwierigen Lage ist". Mit ihrem Teil-Lockdown habe die Bundesregierung daher eine Situation geschaffen, die den innerstädtischen Einzelhandel aushungere. In diversen anderen Ländern sehe es dem Branchenmagazin Der Aktionär zufolge ähnlich aus.

So hätten etwa die Vereinigten Staaten am Mittwoch rund 144.000, Frankreich 58.000 und Italien 33.000 neue Corona-Infektionen gemeldet. Ähnlich heikel zeigt sich die Lage auch in Deutschland. Insgesamt wurden hierzulande am Donnerstag insgesamt 21.866 neue Fälle verzeichnet.

Coronavirus in Deutschland

Auch Events wie der Black Friday 2020 dürften die Amazon-Aktie weiter bestärken. RKI-Chef Lothar Wieler sieht in den aktuellen Coronavirus-Zahlen allerdings nicht nur Grund zur Sorge. Vielmehr scheinen sie ihn optimistisch zu stimmen. Ein Problem gibt es dennoch: Superspreader. Dass sie einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Corona-Ausbreitung beitragen ist bekannt. Wir groß dieser wirklich ist, soll nun bekannt sein.

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