Das iPhone 14 muss offenbar auf seinen erhofften 3-Nanometer (nm)-Chip verzichten. Analyst:innen waren zuvor davon ausgegangen, dass es zu Markteinführung damit glänzen könnte. Immerhin soll sich das neue Modell maßgeblich von seinem Vorgänger abheben. Das Problem: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) kann die nötige Technologie nicht rechtzeitig bereitstellen.

iPhone 14 vs. Samsung Galaxy S23

Anstelle einer 3-nm-Version soll nun offenbar ein verbesserter 5-nm-Chip herhalten. The Information zufolge soll dieser nach TSMCs neuem N4P-Prozess gefertigt werden. Zwar soll das Modell ebenso eine höhere Leistung bei geringerem Akkuverbrauch ermöglichen, einen derartigen Schritt, wie ursprünglich geplant, stellt er jedoch nicht dar. Dennoch: Für das iPhone 14 wird er reichen.

Dadurch könnte allerdings Samsung einen entscheidenden Vorteil erhalten. Sollte der südkoreanische Konkurrent vor Apple mit einem solchen Next-Gen-Chip aufwarten, dürfte ihm das viele Pluspunkte einbringen. Zwar dürfte dies erst beim Samsung Galaxy S23 der Fall sein. Aber auch damit würde der Entwickler Apples iPhone 15 zuvorkommen.

Apple dennoch schneller?

Es bleibt abzuwarten, wie dieser Wettstreit ausgeht. Doch hat TSMC schon in der Vergangenheit bewiesen, dass es nicht nur auf die Nanometer ankommt. Selbst wenn Samsung also mit einem 3-nm-Chip aufwarten kann, könnte das iPhone 14 noch immer das schnellere Modell sein. Auch in seiner Effizienz sollte es der Konkurrenz in nichts nachstehen.

Quellen: The Information

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