Digital Life 

Windows XP äußerst resistent gegen WannaCry

Windows XP lässt sich trotz Befall von WannaCry nicht klein kriegen.
Windows XP lässt sich trotz Befall von WannaCry nicht klein kriegen.
Foto: imago
Laut den Sicherheitsforschern von Kryptos scheitert die Malware deutlich oft am veralteten Betriebssystem von Microsoft.

Als Mitte Mai die Ransomware WannaCry im Netz wütete und zahlreiche Rechner lahmlegte, waren vor allem veraltete Betriebssysteme davon betroffen. Dabei wurde auch Microsofts Windows XP oft genannt. Eine Untersuchung der Sicherheitsexperten von Kryptos legt nun nahe, dass Windows XP gegenüber WannaCry weit nicht so verwundbar ist, wie angenommen, berichtet The Verge.

WannaCry an altem Windows gescheitert

Die Fähigkeit der Schadsoftware sich in verwundbaren Systemen selbstständig zu verbreiten, scheiterte laut den Sicherheitsforschern nämlich an dem veralteten Betriebssystem. Stattdessen führten Angriffe auf XP-Rechner häufig zum berüchtigten „blue screen of death“, der ein hartes Zurücksetzen erforderlich macht.

Malware konnte auf XP-Rechnern nicht selbständig agieren

Zwar gelang es den Sicherheitsforschern WannaCry auf XP-Rechnern manuell zu installieren, selbstständig konnte sich die Malware jedoch nicht verbreiten. Im schlimmsten und wahrscheinlichsten Fall führe WannaCry bei Windows-XP-Rechnern dazu, dass diese in einen „blue screen of death“-Zustand verfallen würden, heißt es in dem Report.

Neuere Windows-Betriebssysteme anfälliger für WannaCry

Auch die Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hatte bereits darauf hingewiesen, dass Windows-XP nur auf einem Bruchteil der von WannaCry infizierten Rechner lief. Am häufigsten waren laut Kaspersky Rechner mit Windows 7 und Windows Server 2008 betroffen.

Das könnte auch interessant sein:

Zu den Kommentaren

Neueste Videos auf futurezone.de

Beschreibung anzeigen