Digital Life 

Studie: Digitalisierung belastet Beschäftigte

Angestellte fühlen sich mehrheitlich durch digitale Technologien überlastet
Angestellte fühlen sich mehrheitlich durch digitale Technologien überlastet
Foto: imago
Anstatt zu entlasten, fühlen sich Angestellte im Rahmen der digitalen Umstellung in Unternehmen immer stärker unter Druck gesetzt.

Beschäftigte des deutschen Dienstleistungssektors klagen über eine hohe Mehrbelastung durch die Digitalisierung der Wirtschaft. Wie eine Auswertung des DGB-Index "Gute Arbeit" durch die Gewerkschaft Verdi ergab, aus dem das "Handelsblatt" am Donnerstag zitierte, gaben 63 Prozent der Befragten an, dass ihre Arbeit in hohem oder sehr hohem Maße digitalisiert sei.

Von ihnen wiederum klagten 47 Prozent über eine gewachsene Belastung durch die neuen Technologien.

Unter zehn Prozent der Angestellten fühlen sich entlastet

Neben einem erhöhten Arbeitspensum ist der Erhebung zufolge auch die Erwartung, mehrere Aufgaben parallel zu erledigen, für das Gefühl der gewachsenen Belastung verantwortlich. Eine Entlastung spüren demnach nur acht Prozent. Für 83 Prozent der Servicebeschäftigten gehört die Arbeit mit Internet, Smartphones und anderen digitalen Mitteln mittlerweile zum Arbeitsalltag.

Verdi forderte vor dem Hintergrund der Ergebnisse eine stärkere Mitbestimmung der Beschäftigten beim Einsatz digitaler Technologien.

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