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Microsoft schließt Sicherheitslücken in Windows-Versionen – wegen WannaCry

ABD0002_20161011 - Das Logo von Microsoft ist am 06.10.2016 an der Fassade der neuen Microsoft-Deutschland-Zentrale in München (Bayern) zu sehen. Die neue Zentrale des US-Konzerns wird am 11.10.2016 eröffnet. Foto: Matthias Balk/dpa (zu dpa "Microsoft als Vorbild für neue Arbeitswelt?" vom 11.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
ABD0002_20161011 - Das Logo von Microsoft ist am 06.10.2016 an der Fassade der neuen Microsoft-Deutschland-Zentrale in München (Bayern) zu sehen. Die neue Zentrale des US-Konzerns wird am 11.10.2016 eröffnet. Foto: Matthias Balk/dpa (zu dpa "Microsoft als Vorbild für neue Arbeitswelt?" vom 11.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Foto: Matthias Balk / APA/dpa
Eigentlich hatte Microsoft den Sicherheits-Support für ältere seiner Betriebssysteme eingestellt. Nach der WannaCry-Attacke liefert man nun aber.

Entgegen der ursprünglichen Ankündigung, sich nicht mehr um Sicherheitslücken in seinen älteren Betriebssystemen kümmern zu wollen, hat Microsoft nun Patches für Sicherheitslücken ausgeliefert, die durch die WannaCry-Attacke vor wenigen Wochen aufgezeigt wurden.

Die Ransomware hat durch die Lücke unter anderem Geräte mit Windows XP oder Windows Server 2003 angreifen und alle Daten auf Computern mit diesen Betriebssystemen verschlüsseln können, um dann von den Nutzern Lösegeld dafür zu fordern.

WannaCry-Lücken auch von NSA benutzt

Wie ZDNet berichtet, haben es genau jene Lücken, die WannaCry (auch WannaCrypt genannt) ausnutzte, dem US-Geheimdienst NSA über Jahre erlaubt, in Windows-Rechner einzudringen. Während neue Windows-Betriebssysteme durch einen im April ausgelieferten Patch vor der Ransomware geschützt waren, blieben drei Sicherheitslücken in den älteren Windows-Versionen offen.

Microsoft weigerte sich zunächst, diese zu schließen und wies auf die Notwendigkeit von Upgrades auf modernere Betriebssysteme hin. Nun hat sich der Konzern allerdings entschlossen, auch jene drei Lücken zu schließen, um die Ausbreitung von WannaCry zu verhindern. Microsoft weist allerdings darauf hin, dass es sich um eine Ausnahme handelt. Das Ausliefern von Patches für ältere Betriebssysteme sei nicht als dauerhafte Praxis zu verstehen.

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