Der Ashley Madison-Skandal schlug international hohe Wellen: Daten von 36 Millionen Nutzern aus 46 Ländern der Welt landeten im Jahr 2015 im Internet. Darunter befanden sich neben dem Nutzernamen auch E-Mails, Beziehungsstatus, sexuelle Vorlieben und das Geburtsdatum. Zudem wurde bekannt, dass gefälschte Frauenprofile erstellt worden waren, um mehr Männer anzulocken.

Opfer erhalten Entschädigung nur unter bestimmter Bedingung

Jetzt hat sich der kanadische Betreiber von Ashley Madison, der nach dem Skandal schlichtweg seinen Namen gewechselt hatte, in einer Sammelklage auf eine Summe verständigt, die er den Opfern, die sich in einer Sammelklage zusammengetan hatten, zahlen muss. 11,2 Millionen sind es insgesamt, für jeden Einzelnen springen bis zu 3500 US-Dollar raus. Allerdings müssen Opfer in diesem Fall erst beweisen, dass sie durch die Veröffentlichung ihrer Daten einen entsprechend großen Schaden davon getragen haben.

Trotz des Datenskandals hat Ashley Madison Millionen neuer Nutzer dazugewonnen. Die Summe, die nun bezahlt werden muss, macht laut „Jezebel“ nur etwas mehr als ein Viertel des Unternehmensgewinns aus.

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