Digital Life 

Warum ihr euer Smartphone keinesfalls in greifbare Nähe legen solltet

Ob beim Frühstück oder im Büro: Das Smartphone ist immer dabei.
Ob beim Frühstück oder im Büro: Das Smartphone ist immer dabei.
Foto: imago
Eine neue Studie aus den USA sagt: Schon die Anwesenheit eines Smartphones in unmittelbarer Nähe hat negative Auswirkungen auf unser Denkvermögen.

Ob im Restaurant, Büro oder auf der heimischen Couch: Bei vielen Leuten geht der erste Griff nach dem Hinsetzen obligatorisch zum Smartphone, um selbiges anschließend in greifbarer Nähe auf dem Tisch zu platzieren. Eine Studie von Forschern der University of Texas in Austin hat nun ergeben, dass man derlei Verhalten lieber unterlassen sollte.

Die Studie kam zum Ergebnis, dass sich das Denkvermögen deutlich reduziert, wenn sich ein Smartphone in unmittelbarer Nähe befindet. Dabei ist es unerheblich, ob viele Nachrichten eintreffen oder nicht.

Bloße Anwesenheit des Smartphones führt zu Ablenkung

Für die Studie wurden 800 Probanden in drei Gruppen aufgeteilt: Ihre Smartphones lagen entweder vor ihnen auf dem Tisch, in der Tasche verstaut oder in einem anderen Raum. Alle Telefone mussten auf lautlos gestellt werden. Dann sollten die Teilnehmer Testaufgaben lösen.

Dabei stellten die Forscher fest, dass die Gruppe, die ihr Handy im anderen Raum abgelegt hatte, zu wesentlich besseren Ergebnissen kam. Schon die bloße Anwesenheit der Telefone hatte negative Auswirkungen auf das Denkvermögen der Teilnehmer.

Lasst die Smartphones in der Tasche

Hand aufs Herz: Dass unser Blick immer wieder zum Smartphone wandert, wenn es vor uns auf dem Tisch liegt, kennen wir alle. Jede zufällige Lichtreflektion lässt uns glauben, dass vielleicht gerade eine neue WhatsApp-Nachricht angekommen ist. Die Studie hat nun gezeigt, wie gravierend ein Smartphone tatsächlich unser Denken lenkt. Deshalb sollten wir in Zukunft auf der Arbeit, in der Uni oder während einer Verabredung die Handys in der Tasche lassen. (raer)

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"March on Google": rechtsextreme Demonstrationen in den USA

Auch auf dem Google-Campus in Mountain View, Kalifornien, wird protestiert.
Auch auf dem Google-Campus in Mountain View, Kalifornien, wird protestiert.
Foto: Ole Spata / APA/dpa

Die Kündigung eines Google-Mitarbeiters wegen eines sexistischen Memos hat weitere Folgen als gedacht. Nun wollen Rechtsextreme in den USA gegen den Konzern protesieren.

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