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Twitter verkündet Erfolg bei Löschung von Profilen mit Terror-Bezug

Twitters Bemühungen um die Löschung von Terror-Prpaganda scheint in nur einem halben Jahr Früchte getragen zu haben.
Twitters Bemühungen um die Löschung von Terror-Prpaganda scheint in nur einem halben Jahr Früchte getragen zu haben.
Foto: Richard Drew / AP/Richard Drew
Fast 300.000 Accounts sollen in den letzten sechs Monaten durch eigene Suche identifiziert und gestoppt worden sein.

Twitter macht nach eigenen Angaben große Fortschritte dabei, Profile zur Terror-Propaganda selbst aufzuspüren und zu stoppen. Von den im ersten Halbjahr dieses Jahres gesperrten knapp 300.000 Accounts seien 95 Prozent von Twitters eigener Software als verdächtig gemeldet worden, erklärte das Unternehmen am Dienstag in seinem frischen Transparenzbericht.

Twitter blockiert bereits vor erstem Tweet

Dabei seien Dreiviertel dieser Profile blockiert worden noch bevor sie zum ersten Mal getwittert hätten. Seit August 2015 seien damit rund 936.000 Konten mit Terrorbezug bei dem Kurznachrichtendienst gesperrt worden.

Twitter setzt bei Suche auf Algorithmen und Menschen

Der Druck der Politik auf Online-Plattformen, schneller und konsequenter gegen Hassrede und Terror-Propaganda vorzugehen, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. So tritt in Deutschland demnächst das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Kraft, nach dem strafbare Inhalte auch in nicht eindeutigen Sachverhalten spätestens binnen sieben Tagen entfernt werden müssen. Twitter-Chef Jack Dorsey sagte jüngst, die Firma wolle den Auflagen mit einer Kombination aus Algorithmen und Kontrolle durch Menschen begegnen.

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