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Facebook sagt Fake-News mit neuer Funktion Kampf an

Facebook will seine Nutzer besser informieren, um die Aufmerksamkeit für Falschmeldungen zu schulen.
Facebook will seine Nutzer besser informieren, um die Aufmerksamkeit für Falschmeldungen zu schulen.
Foto: Getty Images
Damit Facebook-Nutzer eventuelle Falschmeldungen besser erkennen können, testet das soziale Netzwerk den "Kontext"-Button. Zusätzliche Informationen sollen aufklären.

Im Kampf gegen die Verbreitung von Fake News und irreführenden Informationen im Internet testet das Onlinenetzwerk Facebook eine neue Funktion. Mithilfe eines „Kontext“-Buttons sollen Nutzer die auf Facebook geteilten Artikel besser einschätzen können, wie das US-Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Internetangebot von Facebook müssten sie dafür nicht verlassen.

Facebook will einfachen Zugang zu weiteren Infos bieten

„Wir testen einen Button, den die Leute antippen können, um einfachen Zugang zu weiterführenden Informationen zu erhalten, ohne irgendwo anders hingehen zu müssen“, heißt in einem Blog-Eintrag der Facebook-Manager Andrew Anker, Sara Su und Jeff Smith. Diese Informationen könnten den Nutzern helfen, zu bewerten, ob der Urheber eines Artikels vertrauenswürdig „und die Geschichte selbst glaubwürdig ist“.

Zusatzinformationen von Facebook und aus den Netz

Die zusätzlichen Informationen sollen dabei aus dem Facebook-Angebot und aus weiteren Internet-Quellen wie etwa dem Wikipedia-Eintrag zum Verfasser des Artikels stammen. In einigen Fällen, wenn diese Informationen nicht verfügbar seien, werde Facebook „die Leute wissen lassen, was noch hilfreicher Kontext sein kann“, heißt es in dem Eintrag weiter.

Facebooks Kampf gegen Fake News

Der Test ist ein weiterer Schritt der Bemühungen von Facebook, sich gegen die Verbreitung sogenannter „Fake News“ und irreführender Informationen zu wappnen. Erst am Montag hatte das Netzwerk angekündigt, sich stärker gegen politische Irreführung durch manipulative Werbeanzeigen wehren zu wollen. Dafür will der Konzern rund tausend neue Mitarbeiter einstellen, die Anzeigen auf mögliche Verstöße gegen die Geschäftsbedingungen prüfen sollen.

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Foto: Gregor Fischer / dpa

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