Digital Life 

AOL stampft Instant Messenger nach 20 Jahren ein

Schon 1997 wurde der Instant Messenger von AOL ins Leben gerufen.
Schon 1997 wurde der Instant Messenger von AOL ins Leben gerufen.
Foto: imago
Der Konkurrenz durch WhatsApp konnte der AOL-eigene Messenger schon längst kein Paroli mehr bieten. Jetzt wird das Urgestein zum Dezember endgültig eingestellt.

Der AOL Instant Messenger, auch bekannt als AIM, wird am 15. Dezember eingestellt. Das gab AOL am Freitag überraschend bekannt. AIM ist einer der bekanntesten Instant Messenger der 90er und frühen 2000er Jahre und dominierte insbesondere den nordamerikanischen Markt. Laut AOL habe sich die „Art und Weise, wie wir uns unterhalten, drastisch verändert“, weswegen man die Entscheidung getroffen habe, die Plattform einzustellen. Nutzer können sich noch bis zum 15. Dezember einloggen und den Dienst nutzen, eine Backup-Funktion stellt man jedoch nicht zur Verfügung.

Fotos, Videos und Chats können jedoch manuell gesichert werden. Lediglich die Buddy-Liste lässt sich nicht exportieren. Verknüpfte E-Mail-Adressen mit der Endung @aim.com können auch über den 15. Dezember hinaus weiter verwendet werden.

AIM nach Veröffentlichung 1997 noch dominanter Messenger

AIM dominierte seit seiner Veröffentlichung 1997 vor allem den Markt für Instant Messaging in Nordamerika. 2006 zählte man dort knapp 52 Prozent Marktanteil. AOL besaß auch den Konkurrenten ICQ, der in Europa und Russland einen hohen Marktanteil vorweisen konnte. 2010 verkaufte AOL ICQ an Mail.ru. AIM dürfte vielen Instant-Messenger-Nutzern vor allem durch das markante Logo (der "Running Man"), das aus einem laufenden gelben Strichmännchen vor hellblauem Hintergrund bestand, bekannt sein.

Heutzutage dominieren vor allem Facebooks Messenger und WhatsApp den westlichen Messenger-Markt, in Asien führen WeChat, Line und KakaoTalk.

Digital Life 

So könnte BlackBerrys neues Smartphone aussehen

Einen ersten Blick auf das angebliche Design des neuen BlackBerry Motion hat Evan Blass bei Twitter gegeben.
Einen ersten Blick auf das angebliche Design des neuen BlackBerry Motion hat Evan Blass bei Twitter gegeben.
Foto: Evan Blass, Photoshop futurezone

Evan Blass, Leaker aus Leidenschaft, zeigt auf Twitter vermeintliche Bilder des neuen BlackBerry Motion. Optisch wirkt es allerdings wie Mittelklasse.

Mehr lesen