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Twitter: Nach der "Ice-Bucket-Challenge" kommt die "Invisible-Box-Challenge"

Immer gut für einen viralen Hit: der Microblogging-Dienst Twitter.
Immer gut für einen viralen Hit: der Microblogging-Dienst Twitter.
Foto: imago stock & people
Das Internet ist immer für die ein oder andere Überraschung gut. Triviales wird dort schnell zum Hit. Wie jüngst das Beispiel einer Cheerleaderin zeigt.

Dass Cheerleader atemberaubende Dinge können, deren Sinn sich hauptsächlich anderen Cheerleadern erschließt, ist nicht neu. Neu ist das Aufflammen der „Invisible Box Challenge“ in den sozialen Medien, und Cheerleaderin Ariel Olivar ist daran nicht ganz unschuldig.

293.000 Likes, 147.000 Retweets

Die Highschool-Schülerin aus Texas hat die Herausforderung, über eine nicht vorhandene (und damit unsichtbare) Kiste zu steigen, angenommen. Und ihre auf Twitter gepostete Ausführung bekommt nicht nur herausragende A- und B-Noten, sondern auch sehr viel Zuspruch von anderen Nutzern: Mehr als 290.000 Likes und 147.000 Retweets in zweieinhalb Tagen. Damit ist das kurze Video so erstaunlich wie viral.

Mit ihrem – für Cheerleader ja nicht ganz unwichtigen – Talent, der Schwerkraft ein Schnippchen zu schlagen, kommt Ariel jetzt auch ins Fernsehen. Am Dienstag ist sie Gast im Morgenmagazin „Today“ des Senders NBC. (moi)

Der Trick geht auch ohne Cheerleader-Outfit ganz gut.

Wichtig beim Erfüllen der Challenge ist übrigens, vorher mit der Hand auf die unsichtbare Box zu patschen. So bekommt man wenigstens ein Gefühl dafür, wie hoch sie ist.

Auch Comedian Will Presti hat die Herausforderung angenommen. Und schlägt sich gar nicht so schlecht dafür, dass er "viel älter" und "viel schwerer" ist. Aber seine Kiste ist auch "viel niedriger":

Man kann unsichtbare Boxen natürlich auch als Hilfsmittel verwenden, um auf Sofas zu steigen. Dann haben sie wenigstens einen Sinn.

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