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Klage gegen Apple wegen Drosselung der iPhones

Die Kläger erhoffen sich eine Sammelklage.
Die Kläger erhoffen sich eine Sammelklage.
Foto: Pixabay | Pexels
Da Apple die Drosselung älterer iPhones eingeräumt hat, klagen nun zwei US-Bürger gegen den Konzern. Sie werfen ihm vor, lediglich den Umsatz ankurbeln zu wollen.

Zwei US-Amerikaner haben in Kalifornien eine Klage gegen Apple eingereicht, in der sie dem Hersteller vorwerfen, alte iPhones absichtlich zu verlangsamen, wenn neue Modelle auf den Markt kommen. Die Nutzer hätten einer solchen Drosselung weder zugestimmt, noch sei sie von diesen gewünscht, führen die beiden iPhone-Nutzer laut McRumors aus.

Apple wolle angeblich Herunterfahren des Geräts verhindern

Apple hatte am Mittwoch eingeräumt, bei iPhones mit älteren Batterien künstlich zu drosseln, um den Akku zu schonen und ein Herunterfahren der Geräte zu verhindern. „Bei Kälte, niedriger Batterieladung oder im Laufe der Zeit sind Lithium-Ionen-Batterien immer weniger in der Lage, Spitzenstrombelastungen zu liefern, was dazu führen kann, dass das Gerät unerwartet heruntergefahren wird, um seine elektronischen Komponenten zu schützen“, erklärte der Konzern.

Apple soll die alten Geräte ersetzen

Die beiden Kläger nehmen Apple den für die Drosselungen angegebenen Grund nicht ab. Sie unterstellen dem Konzern mit der Maßnahme den Absatz neuer Modelle steigern zu wollen und verlangen von Apple, die alten Geräte zu ersetzen und für Verluste aufzukommen. Mit ihrer Klage wollen sie auch den Status einer Sammelklage erreichen. Dann könnten sich auch andere iPhone-Nutzer in den USA an der Klage beteiligen.

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