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Hacker sind bereit für Meltdown-Angriffe

Die Sicherheitslücken in Prozessoren von Intel, AMD und ARM könnten demnächst schon Ziel von Hackern sein.
Die Sicherheitslücken in Prozessoren von Intel, AMD und ARM könnten demnächst schon Ziel von Hackern sein.
Foto: ROBYN BECK/ AFP/ Getty Images
Sicherheitsexperten sind sich einig, dass es bald zu Angriffszenarien kommen könnte, die gezielt eine der Sicherheitslücken in Prozessoren ausnutzen. Eine entsprechende Schadsoftware sei schon verfügbar.

Für die schweren Sicherheitsprobleme bei Computerhardware weltweit kursieren nach Angaben eines IT-Experten bereits Schadcodes im Netz. "Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass wir in Kürze Malware sehen werden, die die Meltdown-Sicherheitslücke nutzt", sagte der IT-Experte Anders Fogh von G Data. Es sei deshalb sehr wichtig, die verfügbaren Updates zu installieren. Je leistungsfähiger ein Chip ist, desto wahrscheinlicher sei er von einem Angriff bedroht. "Spectre" sei "deutlich komplizierter und nicht so einfach auszunutzen", sagte Fogh. Bis es Malware für diese Schwachstelle geben wird, werde es deshalb "sicher etwas länger dauern".

Schwerwiegendstes Sicherheitsproblem der Computergeschichte

Beide Schwachstellen wurden vergangene Woche veröffentlicht und gelten bereits jetzt als das schwerwiegendste Sicherheitsproblem in der Geschichte des Computers. Anders als herkömmliche Sicherheitslücken liegt das Problem nicht in der Software oder dem Betriebssystem, sondern im Herzen eines jeden Computers, dem Prozessor. Ein besonderes Design, das den Chip eigentlich schnell und leistungsfähig machen soll, wurde nun als Ursache dafür erkannt.

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