YouTube kopiert für seinen geplanten Musik-Streaming-Dienst die Strategie von Spotify. Wie der für die Musiksparte verantwortliche YouTube-Manager Lyor Cohen beim SXSW-Festival bekanntgab, werde Werbung eine große Rolle spielen, um YouTube-Usern die Gratis-Mentalität auszutreiben. Denn um die Nutzer zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnement zu bewegen, sollen diese mit häufigen Werbeunterbrechungen zwischen Musikvideo-Clips genervt werden.

YouTube will „frustrieren und damit verführen“

Nutzer werden nicht glücklich sein, wenn sie unmittelbar nach „Stairway to Heaven“ mit einer Werbeeinschaltung konfrontiert werden, sagte Cohen in einem Interview. „Es gibt so viel mehr Leute, die wir frustrieren und damit verführen können, Abonnenten zu werden“, teilte dieser mit. Damit scheint die strategische Ausrichtung für den geplanten Streaming-Dienst, der eine Mischung zwischen Musik-Netflix und Spotify sein soll, klarer.

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YouTube Musik-Streaming eventuell noch diesen Monat

Mit dem Bezahlmodell will YouTube endlich auch Musiklabels und Rechteverwerter zufriedenstellen, denen die gratis auf YouTube verfügbaren Inhalte, die häufig von Nutzern selbst hochgeladen werden, längst ein Dorn im Auge waren. Wann genau der neue Streaming-Dienst startet, ist unklar. Medienberichten zufolge könnte es schon im März soweit sein.

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