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Uber: Keine Strafe für den Datendiebstahl

Uber hat keine Strafen für den Datenverlust zu erwarten.
Uber hat keine Strafen für den Datenverlust zu erwarten.
Foto: imago / ZUMA Press
Hacker stahlen 2016 gut 57 Millionen Kundendaten des Fahrdienst-Anbieters Uber. Strafen hat das Unternehmen jedoch nicht zu erwarten.

Obwohl das skandalgeschüttelte Start-up den Vorfall des Datendiebstahls damals verschwieg und Hackern 100.000 Euro zahlte, um den Vorfall zu vertuschen und die Öffentlichkeit erst nach über einem Jahr informierte, muss Uber nun keine Strafe an die zuständige US-Behörde Federal Trade Commission (FTC) zahlen.

Statt Behörden oder Betroffene zu informieren, bezahlte Uber Hackern eine hohe Summe, damit sie die gestohlenen Daten vernichten. Wie Gizmodo jetzt berichtet, gibt es für Uber keine Strafzahlungen der FTC.

Jobverluste als Kosequenz

Man habe sich darauf geeinigt, dass das Datenleck mit den Strafzahlungen für ein früheres Datenleck aus dem Jahr 2014 mit abgedeckt seien. Uber müsse aber die FTC künftig informieren, wenn weitere Kundendaten in Zukunft abhanden kommen oder gehackt werden. Wenn Uber dies erneut vergessen sollte, werde die FTC hohe Strafzahlungen vorsehen, so die Warnung.

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Die einzige Konsequenz des Datenskandals war daher, dass Uber-Sicherheitschef Joe Sullivan und ein weiterer Manager ihre Jobs verloren.

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