Der Einsatz von

Werbeblockern

ist nicht wettbewerbswidrig, wie der deutsche

BGH

ist nicht wettbewerbswidrig, wie der deutsche

BGH

in einem am Donnerstag in

Karlsruhe

in einem am Donnerstag in

Karlsruhe

verkündeten Urteil entschied. Verlage finanzieren ihre kostenlosen Online-Zeitungen mit Werbeeinnahmen und sehen in

Werbeblockern

verkündeten Urteil entschied. Verlage finanzieren ihre kostenlosen Online-Zeitungen mit Werbeeinnahmen und sehen in

Werbeblockern

eine Gefahr für ihr Geschäftsmodell.

Unternehmen können sich freikaufen

eine Gefahr für ihr Geschäftsmodell.

Unternehmen können sich freikaufen

Damit scheiterte die Klage des

Axel Springer

Verlags gegen den Vertreiber des

Werbeblockers

Verlags gegen den Vertreiber des

Werbeblockers

AdBlock Plus, die

Eyeo GmbH

AdBlock Plus, die

Eyeo GmbH

. Das Programm unterdrückt automatisch Werbung, die von den Filterregeln erfasst wird und in einer sogenannten Blacklist enthalten ist. Unternehmen können sich von dieser Blockade aber freikaufen und ihre Werbung gegen Entgelt in eine sogenannte Whitelist aufnehmen lassen – falls diese Werbung verschiedene Anforderungen erfüllt und

Eyeo

. Das Programm unterdrückt automatisch Werbung, die von den Filterregeln erfasst wird und in einer sogenannten Blacklist enthalten ist. Unternehmen können sich von dieser Blockade aber freikaufen und ihre Werbung gegen Entgelt in eine sogenannte Whitelist aufnehmen lassen – falls diese Werbung verschiedene Anforderungen erfüllt und

Eyeo

am Umsatz der Werbung beteiligt wird.

am Umsatz der Werbung beteiligt wird.

Laut dem deutschen

Bundesgerichtshof

(

BGH

(

BGH

) verlangt

Eyeo

) verlangt

Eyeo

bei kleineren und mittleren Unternehmen für die Ausnahme von der automatischen Blockade keine Umsatzbeteiligung. Zudem können die Nutzer des

Werbeblockers

bei kleineren und mittleren Unternehmen für die Ausnahme von der automatischen Blockade keine Umsatzbeteiligung. Zudem können die Nutzer des

Werbeblockers

auch die in der Whitelist enthaltene Werbung blockieren, indem sie den in den Filtereinstellungen gesetzten Haken bei der Einstellung „Einige nicht aufdringliche Werbung zulassen“ entfernen.

auch die in der Whitelist enthaltene Werbung blockieren, indem sie den in den Filtereinstellungen gesetzten Haken bei der Einstellung „Einige nicht aufdringliche Werbung zulassen“ entfernen.

V

erlage können sich wehren

erlage können sich wehren

Dem Urteil zufolge behindert das Geschäftsmodell von

Eyeo

nicht das von Online-Zeitungen, die sich mit Werbung finanzieren, weil

Eyeos

nicht das von Online-Zeitungen, die sich mit Werbung finanzieren, weil

Eyeos

Geschäftsmodell die Existenz der Online-Zeitungen voraussetzt. Zudem könnten sich die Verlage gegen Adblocker dadurch wehren, dass sie deren Nutzer von ihren Online-Angeboten aussperren.

Geschäftsmodell die Existenz der Online-Zeitungen voraussetzt. Zudem könnten sich die Verlage gegen Adblocker dadurch wehren, dass sie deren Nutzer von ihren Online-Angeboten aussperren.

Am

Oberlandesgericht München

waren bereits Klagen der

Süddeutschen Zeitung

waren bereits Klagen der

Süddeutschen Zeitung

,

RTL Interactive

,

RTL Interactive

sowie

Pro Sieben Sat 1 Media

sowie

Pro Sieben Sat 1 Media

gegen

Eyeo

gegen

Eyeo

gescheitert.

Investoren aus der Werbebranche

gescheitert.

Investoren aus der Werbebranche

Der Rechtsvertreter des Springer-Verlags,

Cornelis Lehment

, bezifferte den Umsatzausfall mit Werbung wegen AdBlock Plus bei den Online-Zeitungen bild.de und welt.de mit rund 20 Prozent im Jahr. AdBlock Plus werde weltweit bei über 100 Millionen Nutzern eingesetzt; in

Deutschland

, bezifferte den Umsatzausfall mit Werbung wegen AdBlock Plus bei den Online-Zeitungen bild.de und welt.de mit rund 20 Prozent im Jahr. AdBlock Plus werde weltweit bei über 100 Millionen Nutzern eingesetzt; in

Deutschland

seien es rund 15 Millionen, sagte Lehnert in Bezug auf frühere Zahlen von

Eyeo

seien es rund 15 Millionen, sagte Lehnert in Bezug auf frühere Zahlen von

Eyeo

.

.

Medienberichten zufolge sollen hinter

Eyeo

Investoren aus der

Werbebranche

Investoren aus der

Werbebranche

stehen, die mit dem

Werbeblocker

stehen, die mit dem

Werbeblocker

ein eigenes Werbenetzwerk errichten wollen. Mit der Blockade und Freigabe per Zahlung solle versucht werden, das Werbegeschäft anderer zu übernehmen.

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ein eigenes Werbenetzwerk errichten wollen. Mit der Blockade und Freigabe per Zahlung solle versucht werden, das Werbegeschäft anderer zu übernehmen.

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B

undesverfassungsgericht

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Der

Springer-Verlag

wird nun vor das deutsche

Bundesverfassungsgericht

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ziehen. „Wir sehen im heutigen Urteil eine Verletzung der im Grundgesetz geschützten Pressefreiheit, weil

Werbeblocker

ziehen. „Wir sehen im heutigen Urteil eine Verletzung der im Grundgesetz geschützten Pressefreiheit, weil

Werbeblocker

die Integrität von Onlinemedien und deren Finanzierung gezielt zerstören“ erklärte der Medienrechtler des Verlags,

Claas-Hendrik Soehring

die Integrität von Onlinemedien und deren Finanzierung gezielt zerstören“ erklärte der Medienrechtler des Verlags,

Claas-Hendrik Soehring

. Seiner Ansicht nach gefährden Adblockprogramme „die Qualität und Vielfalt von Informationsangeboten und verletzen damit auch die Interessen der Allgemeinheit“.

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